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Tschechen wählen heute und morgen den Präsidenten

Die Tschechen wählen heute und morgen einen Staatspräsidenten. Neun Bewerber treten zu der Wahl an: Die besten Aussichten hat in den Umfragen Miloš Zeman, der Amtsinhaber. Als größter Herausforderer gilt der Chemieprofessor Jiří Drahoš. Der Politikneuling will nach eigenen Worten die Spaltung der Gesellschaft überwinden. Zemans Gegenkandidaten wie Drahoš zielten auf andere Wähler, sagt der tschechische Politikforscher Josef Mlejnek, auf liberale Wähler in den Städten. Ein Sonderfall sei Mirek Topolánek, der für die konservative ODS-Partei antrete, die er selbst einmal geführt habe. Auch er, so Mlejnek weiter, spreche aber andere Wähler an als Zeman. Der tschechische Präsident hat fast nur repräsentative Aufgaben, hat aber ein begrenztes Mitspracherecht in der Außenpolitik. Erreicht kein Bewerber die absolute Mehrheit, kommt es in zwei Wochen zu einer Stichwahl.
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