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Wieder aufgetaucht: Zyperns verschollene Bilder

Mehr als 45 Jahre galten sie als verschollen oder gestohlen, nun sind 219 Gemälde griechisch-zyprischer Künstler wieder in Nikosia aufgetaucht. Darunter sind einige der herausragendsten Künstler der Insel, sagen Experten. Eine Auswahl der Bilder ist in einer Ausstellung zu sehen, im ehemaligen Ledra Palace Hotel mitten in der Pufferzone, das seit 1974 als Hauptquartier der Friedenstruppe der Vereinten Nationen dient. So lange lagerten wohl auch die verloren geglaubten Werke im Keller eines Kulturzentrums im türkischen Teil der Insel. Dort waren sie nach der türkischen Invasion verstaut worden, sie stammten ursprünglich aus Galerien und Privatsammlungen. Verantwortlich für die Schau ist ein Komitee, das aus Mitgliedern beider Gemeinschaften besteht und sich zur Aufgabe gemacht hat, Vertrauen durch Kultur zu fördern. Im Zuge einer versuchten Annäherung zwischen dem zyprischen und dem türkischen Teil kamen die Kunstwerke wieder zutage. Einige könnten auf dem Kunstmarkt einen sechsstelligen Wert erreichen.

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