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Boris Johnsons großer Tag

Es war ein großer Tag für Boris Johnson. Der britische Premierminister genoß den in letzter Minute geschlossenen Deal auf dem wohl für ihn letzten EU-Gipfel in Brüssel. Während Marathon-Gesprächen vor dem Treffen war es britischen und EU-Unterhändlern gelungen, eín überarbeites Austrittsabkommen zu verhandeln. Der Brexit kann damit am 31. Oktober über die Bühne gehen - vorausgesetzt das Unterhaus billigt das Dokument. Die Spitzen der EU waren erleichtert, aber nicht überschwänglich. "Was ich heute fühle ist Traurigkeit. Denn mein Herz wird immer gegen Brexit schlagen", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. "Ich hoffe, dass unsere britischen Freunde eines Tages wieder zurückkehren. Unsere Tür ist immer offen." Ein dankbarer irischer Ministerpräsident Leo Varadkar unterstrich die europäische Einheit. "Die Einheit, die wir in den vergangenen Jahren gesehen haben, kann eine Lehrstunde für die Zukunft sein, nämlich wie Europa seine Ziele erreicht, wenn wir geeint sind. Das das kann uns in künftigen Verhandlungen nutzen, nicht nur mit Großbritannien, sondern auch mit den USA, China oder der Türkei." Für Boris Johnson stand vor allem die Einheit Großbritanniens auf dem Spiel. "Das Vereinigte Königreich kann nun als Ganzes die EU verlassen, England, Schottland, Wales, Nortirland zusammen. Und wir können über unsere Zukunft gemeinsam entscheiden und Kontrolle zurückgewinnen - über unsere Geld, unsere Grenzen, unsere Gesetze." Den größten Krach machten die offensichtlichen Verlierer, nämlich die Anti-Brexit-Aktivisten. Deren Ziel, den britischen Austritt doch noch zu verhindern, rückte weiter in die Ferne...

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