Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Ermittlungen wegen Hassverbrechen : Mindestens zehn Tote bei Schusswaffenangriff in Buffalo

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 14.05.2022

Im US-Bundesstaat New York soll ein Mann in einem Supermarkt das Feuer eröffnet haben. Das FBI untersucht einen rassistischen Hintergrund der Tat.

Polizisten stehen nach Schüssen in einem Supermarkt vor dem Geschäft. © Foto: Joshua Bessex/dpa Polizisten stehen nach Schüssen in einem Supermarkt vor dem Geschäft.

Nach dem Schusswaffen-Angriff mit zehn Toten in Buffalo im US-Bundesstaat New York geht die Bundespolizei FBI dem Verdacht eines rassistischen Motivs nach. Wir ermitteln in dem Fall sowohl wegen eines Hassverbrechens als auch wegen eines Falls rassistisch motivierten Gewaltextremismus, sagte der für Buffalo zuständige FBI-Ermittler Stephen Belongia am Samstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Ein bewaffneter Angreifer hatte in einem Lebensmittelgeschäft das Feuer eröffnet und zehn Menschen getötet.

Nach einem Bericht der Lokalzeitung „The Buffalo News“ wurden bei der Gewalttat auch drei weitere Menschen verletzt, zwei von ihnen sehr schwer. Der Angreifer hatte dem Bericht zufolge eine kugelsichere Weste sowie einen Helm getragen und das Feuer mit einem „leistungsstarken Gewehr“ eröffnet. Da der Schütze mit einer Kamera ausgerüstet gewesen sei, prüfe die Polizei, ob die Gewalttat live im Internet übertragen wurde.


Video: FBI vermutet Hassverbrechen: Zehn Tote bei Amoklauf in Buffalo (KameraOne)

Video wiedergeben

Nach Angaben der Polizei von Buffalo wurde der Täter festgenommen. Über den Onlinedienst Twitter hatte die Polizei zuvor auch mitgeteilt, dass mehrere Menschen von Schüssen getroffen worden seien.

Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, schrieb am Samstag bei Twitter, sie beobachte die Lage nach dem Vorfall in einem Lebensmittelgeschäft in dem Ort sehr genau. „Wenn Sie sich in Buffalo aufhalten, meiden Sie bitte das Gebiet und befolgen Sie die Anweisungen der Strafverfolgungsbehörden und der örtlichen Behörden.“ (dpa, AFP)

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Tagesspiegel

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon