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EU ringt um Rettung des Iran-Atomabkommens

In Brüssel haben die EU-Außenminister über das weitere Vorgehen in Sachen Iran beraten. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob und wie das Atomabkommen mit dem Land gerettet werden kann. Der britische Außenminister Jeremy Hunt erklärte, der Iran sei von der Herstellung einer Atombombe noch immer ein Jahr entfernt. Es gebe daher eine wenn auch kleine Möglichkeit, das Abkommen am Leben zu erhalten. Frankreich erklärte, Europa müsse den Iran geschlossen zu einer Umkehr seiner jüngsten Entscheidung drängen, auch wenn es es eine Reaktion auf die einseitige US-Entscheidung war, sich von dem Abkommen zurückzuziehen. Spaniens Außenminister Josep Borrell, als nächster EU-Außenbeauftragter nominiert, übte Kritik an Washington. Wir lehnen die Sichtweise der USA ab, die die weltweite Anerkennung ihrer Gesetze fordert. Das Atomabkommen mit dem Iran sei von fundamentaler Bedeutung, und Europa tue alles, um es zu retten, trotz der Haltung der US-Regierung. Der Iran verlangt von Europa stärkere Hilfen als Ausgleich für die Rücknahme seiner Entscheidung, Uran höher anzureichern, um mehr davon zu produzieren. Das Abkommen schränkt vor allem die Produktion von angereichertem Uran ein, mit dem Atomreaktoren betrieben werden kann.
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