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Europas Liberale haben 7 Spitzenkandidatinnen und -kandidaten

Sie gilt als eine der charismatischsten EU-Kommissare: Marghrete Vestager (50) aus Dänemark war der Star bei Treffen der Liberalen in Brüssel, die ihr "Team Europe" vorgestellt haben. Am Mittwoch hatte die Wettbewerbskommissarin auf der Pressekonferenz die neue Strafen gegen Google verkündet. Margrethe Vestager erklärte gegenüber euronews: "Wir haben eine lange Liste mit Problemen, viele schlimme Dinge passieren, es geht um Rechtsstaatlichkeit, Jobs für die nächste Generation, es geht um dne Klimawandel, aber wir müssen unsere Energie ableiten aus dem, was wir erreicht haben. Denn Europa ist ein guter Ort zum Leben - im Vergleich zu anderen Orten - besonders für Frauen." 7 SpitzenkandidatInnen Europas Liberale haben eine Liste mit sieben möglichen Kandidatinnen und Kandidaten für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten vorgestellt. Neben Marghrete Vestager sind es der Belgier Guy Verhofstadt, Nicola Beer von der FDP, Luis Garicano von Ciudadanos aus Spanien, die Italienierin Emma Bonino, Violeta Bulc aus Slowenien und Katalin Cseh aus Ungarn. Kontakte zu Emmanuel Macrons Partei Offenbar gefällt die Strategie der Liberalen dem französischen Präsidenten. Emmanuel Macron nahm aber nicht an dem Treffen teil. Doch er hatte Stanislas Guerini geschickt. Stanislas Guerini von La République En Marche meinte: "In Europa wird zu viel über die Verteilung der Jobs diskutiert. Für uns ist es wichtig, dass sich unsere Ideen in Europa durchsetzen. Wir wollen auf breiter Ebene mit fortschrittlichen Kräften in den verschiedenen Ländern sprechen, mit Liberalen, mit Sozialdemokraten, mit Grünen. Wir wollen einen Dialog führen, um herauszufinden, wer mit uns ein politisches Projekt aufbauen will. Wir müssen ein Projekt für Europa entwerfen. Die euronews-Korrespondentin erklärt: "Die Liberalen sind jetzt die vierte Kraft im EU-Parlament, und sie wollen die dritte politische Kraft werden, eine Art Königsmacher. Sie wollen mehr europäische Integration in einem fragmentierteren Parlament verteidigen."

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