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Für Trump scheint der Nationalismus wichtiger zu sein als der Kampf gegen die Pandemie

Der Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli steht in diesem Jahr unter dem Eindruck der sich zuspitzenden Coronakrise und den landesweiten Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Nach monatelanger Schließung wegen der Coronavirus-Pandemie wurde die 9/11-Gedenkstätte in New York am Samstag wiedereröffnet. Besucher konnten das Außengelände des World Trade Center besichtigen, das Museum bleibt weiterhin geschlossen. Der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, der Fraktionsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, und der ehemalige Bürgermeister von New York City, Mike Bloomberg, nahmen an der Wiedereröffnungszeremonie teil. Der große Besucheransturm blieb während der Veranstaltung in New York aus - Die US-Gesundheitsbehörden hatten vor Massenveranstaltungen zum Unabhängigkeitstag gewarnt. Trump: "gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte" Ganz anders in Mount Rushmore, South Dakota. Hier eröffnete US-Präsident Donald Trump die Feierlichkeiten vor mehreren Tausenden Menschen. Auf die Gesundheitskrise ging er in seiner Ansprache nicht ein, stattdessen reagiert er auf die Anti-Rassismus-Proteste im Land und bezeichnete sie als einen Angriff auf die Geschichte und die Kultur der USA. Es sei eine "gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte" im Gange, so Trump. Freundin von Donald Trump Jr. Corona-positiv getestet Kimberly Guilfoyle, die Freundin von Donald Trump Jr., dem ältesten Sohn des Präsidenten, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Die 51-Jährige ehemalige Journalistin des TV-Senders Fox News war für die Feierlichkeiten und die Rede von Trump nach South Dakota gereist. Bei einem Routinetest, dem sich alle unterziehen müssen, sie sich im engeren Umfeld des Präsidenten aufhalten, sei die Infektion festgestellt worden, berichtete die New York Times. Sie und der Sohn des US-Präsidenten haben sich in Selbstisolation begeben.

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