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Parlamentsbeschluss von 1972 widerrufen: Nächster Schritt in Richtung EU-Austritt

Das Vereinigte Königreich hat auf amtlicher Ebene einen weiteren Schritt aus der Europäischen Union gemacht. Stephen Barclay, der in der britischen Regierung für Fragen des EU-Austritts zuständig ist, unterschrieb eine Erklärung, die einen Parlamentsbeschluss von 1972 widerruft. Damals hatte das Unterhaus unter anderem den Eintritt in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft beschlossen. Der Widerruf bedeute, dass man am 31. Oktober die Kontrolle über die eigenen Gesetze zurückerlange, schrieb Premierminister Boris Johnson. Britische Medien zitieren unterdessen aus Regierungsunterlagen, denen zufolge mit Lebensmittel-, Treibstoff- und Medikamentenengpässen zu rechnen sei, sollte das Land ohne vorheriges Abkommen aus der EU scheiden. Die Dokumente seien veraltet, man gehe im Falle des Falles nur von kleinen Schwierigkeiten aus, hieß es seitens der Regierung. Einer Umfrage zufolge hat die britische Bevölkerung Waren im Wert von rund 4,2 Milliarden Euro gehortet, um für mögliche Versorgungsschwierigkeiten gewappnet zu sein.
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