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Preisgekrönte Doku "Für Sama" im Oscar-Rennen

Groß war der Applaus bei der Verleihung der Britischen Filmpreise BAFTA Awards in London: Der Preis für die beste Doku ging an "Für Sama" von Waad al-Kateab. Es ist der Liebesbrief einer jungen Mutter an ihre Tochter, entstanden inmitten der Kriegswirren in der syrischen Rebellenhochburg Aleppo. Über einen Zeitraum von fünf Jahren dokumentiert die Journalistin ihr Leben im aufständischen Aleppo, wo sie sich verliebt, heiratet und ein Kind zur Welt bringt, während um sie herum der verheerende Bürgerkrieg immer größere Zerstörung anrichtet. Insgesamt 300 Stunden Material, gemeinsam mit dem britischen Regisseur Edward Watts entstand daraus die bewegende Doku, die bereits in Cannes ausgezeichnet und für den Oscar nominiert wurde. Vor dem Publikum in der Londoner Royal Albert Hall sagte Waad al-Kateab, sie wolle den Preis dem syrischen Volk widmen, das noch heute leide, auch den Krankenschwestern, Ärzten und Freiwilligen. Möge deren Stimme gehört werden. "Für Sama" ist ein persönlicher und zutiefst ergreifender Film mit einem ganz besonderen der Blick aus dem Inneren des Geschehens heraus. Er wurde im Dezember mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet und kommt Anfang März in die deutschsprachigen Kinos.

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