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Tschernobyl: Feuerwehr kämpft gegen Flammen in Sperrzone

DER SPIEGEL-Logo DER SPIEGEL 06.04.2020 Alexander Preker

Die Löscharbeiten in den radioaktiv belasteten Waldstücken rund um das Atomkraftwerk Tschernobyl dauern an. Zahlreiche Hektar in der Sperrzone stehen in Flammen, Löschflugzeuge sind im Einsatz.

© YAROSLAV EMELIANENKO/ AFP

Eine schwere Explosion erschütterte 1986 das sowjetische Atomkraftwerk Tschernobyl, radioaktiv belastete Landstriche um die Ruine wurden gesperrt. In und am Rande dieser Sperrzone stehen nun Dutzende Hektar Wald in Flammen.

Seit Tagen kämpfen Feuerwehrleute in den radioaktiv belasteten Waldstücken in der heutigen Ukraine gegen die Brände. Die radioaktive Hintergrundstrahlung in den angrenzenden Gebieten der Region Kiew sei im Normbereich, teilte der Katastrophenschutz mit.

Den Behörden zufolge brennen etwa 25 Hektar Wald. Rund 140 Feuerwehrleute sind im Einsatz, unterstützt werden sie durch zwei Löschflugzeuge und einen Hubschrauber.

Radioaktivität erhöht?

Dem geschäftsführenden Leiter der Umweltbehörde in Kiew, Jegor Firsow, zufolge, brennen auch außerhalb der Sperrzone Dutzende weitere Hektar. Zudem berichtete er von erhöhten Radioaktivitätswerten, dies wurde jedoch offiziell nicht bestätigt.

Die Feuer im Umfeld des Atomkraftwerks waren vergangenen Samstag ausgebrochen. Die gesperrte Zone ist weitgehend unbewohnt, Zehntausende wurden zwangsumgesiedelt. Rund 200 Menschen sollen trotz der Anordnung zum Verlassen in der Zone geblieben sein.

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