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Warnstreiks bei Lufthansa-Töchtern: Zahlreiche Flüge gestrichen

Wegen eines Warnstreiks bei der Kabinengewerkschaft UFO fallen an diesem Sonntag zahlreiche Flüge aus. Betroffen sind die Lufthansa-Tochtergesellschaften Eurowings, Germanwings, Lufthansa City Line und SunExpress. Streik: Bislang die Hälfte der Verbindungen betroffen Rund die Hälfte der Verbindungen innerhalb Deutschlands fielen aus. Zahlreiche Passagiere hatten sich jedoch im Vorfeld informiert, so dass es zunächst vor Ort ruhig blieb. Die Fluggesellschaften hatten zuerst nur einen sechstündigen Warnstreik angekündigt. Dieser wurde inzwischen verlängert - es soll bis Mitternacht die Arbeit niedergelegt werden. Dadurch könnte sich die Situation an den deutschen Flughäfen verschärfen. Differenzen zwischen Lufthansa und UFO Hintergrund ist der Streit zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft. Wegen Unstimmigkeiten in der Führungsetage bei UFO erkennt der Mutterkonzern die Gewerkschaft nicht mehr als vertretungsberechtigt an und will der Gewerkschaft gerichtlich die Tariffähigkeit aberkennen lassen. Folglich sei ein Streik rechtswidrig. Potenziellen Streikenden wurde zuvor mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht. Streiks schon seit einer Woche angekündigt Schon in der vergangenen Woche hatte die UFO angekündigt, an diesem Sonntag streiken zu wollen. Dieser sollte zunächst nur die Lufthansa-Kerngesellschaft betreffen. Nachdem die Lufthansa aber eine eine Gehaltserhöhung von 2 Prozent für die Kerngesellschaft angekündigt hatte, war der Streik kurzfristig abgesagt worden. Der am Freitag nachgeschobene Streikaufruf für die Tochtergesellschaften sollte zunächst nur zwischen 05.00 und 11.00 Uhr gelten und für sämtliche Starts der Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress im Bundesgebiet gelten. Das betrifft rund 300 Abflüge an den deutschen Flughäfen, allein in Düsseldorf, einer Eurowings-Basis, sind 68 Flugbewegungen betroffen.
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