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Zwischenfall an griechisch-türkischer Grenze: Drei Verletzte nach Schüssen auf Boot vor Rhodos

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 11.08.2020

Hat die griechische Küstenwache ein Schleuser-Boot versenkt? Dieser Verdacht steht im Raum, weil ein Privatboot mit Türken beschossen worden ist.

Migranten aus Afrika kommen im Februar in einem Schlauchboot am Strand des Dorfes Skala Sikamias auf Lesbos aus der Türkei an. © Foto: Angelos Tzortzinis/dpa Migranten aus Afrika kommen im Februar in einem Schlauchboot am Strand des Dorfes Skala Sikamias auf Lesbos aus der Türkei an.

Vor der griechischen Insel Rhodos ist laut Informationen der türkischen Küstenwache ein Privatboot beschossen worden. Die Insassen, zwei Türken sowie ein Syrer, seien verletzt worden, einer von ihnen schwer, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die türkische Küstenwache habe den Hinweis erhalten, griechische Einsatzkräfte hätten die Schüsse abgefeuert. Als türkische Boote den Ort erreichten, seien jedoch keine griechischen Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Der Vorfall soll sich am frühen Dienstagmorgen zugetragen haben. Das beschossene Boot sei gesunken.

Zwei griechische Nachrichtenportale berichteten, Schleuser hätten in der Nacht zum Dienstag rund 30 Migranten aus der Türkei zur griechischen Insel Rhodos gebracht. Dabei seien Schüssen zu hören gewesen.

Ob die Vorfälle zusammenhängen, war zunächst nicht klar. Aus offiziellen Quellen lag von griechischer Seite zunächst nichts vor. Ein Polizeibeamter, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Migranten seien festgenommen worden. (dpa)


Video: Zahl der Todesopfer nach Explosion in Beirut steigt weiter (Reuters)

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