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Eine 25-Jährige könnte unser Verständnis des Universums ändern - sie wird mit Stephen Hawking und Einstein verglichen

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 23.06.2018 Nathalie Gaulhiac

a close up of a blackboard: Sabrina Pasterski © Von Cambridge02138 - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0 Sabrina Pasterski

Was habt ihr so mit 25 Jahren geschafft? Sabrina Pasterski kann auf diese Frage antworten: jede Menge.

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Die Harvard-Studentin gilt als Genie und wird als der „neue Einstein“ gefeiert — und das in ihrem jungen Alter.

Ihr Spezialgebiet: Pasterski untersucht schwarze Löcher und das Raum-Zeit-Kontinuum, mit Fokus auf die Erklärung der Schwerkraft im Bezug auf Quantenmechanik. Und ihr so?

Mit 14 Jahren überzeugte sie renommierte Professoren

Schon mit 14 war ihrem Umfeld klar, was für ein Genie in ihr steckt: Sie lernte das Fliegen und baute ihr erstes Kitflugzeug, das sie zum Campus der berühmten technischen Universität Massachusetts Institute of Technology (MIT) brachte, um dort das OK für die Maschine zu bekommen.

„Ich konnte es nicht glauben“, sagte Peggy Udden, Sekretärin beim MIT, im Gespräch mit „Yahoo“. „Nicht nur, weil sie so jung war, sondern auch, weil sie ein Mädchen war.“

Neun Jahre später ist Sabrina Pasterski eine der renommiertesten Physikerinnen ihres Alters und wurde bereits in einer Arbeit des mittlerweile verstorbenen Astrophysikers Stephen Hawking zitiert. Auch ihr Berater, Harvard-Professor Andrew Strominger, arbeitete bereits mit Hawking zusammen. 

Sie absolvierte in nur drei Jahren und mit ausgezeichnetem Erfolg ihr Physik-Studium am MIT und promoviert derzeit an der renommierten Harvard-Universität.

Dem Online-Magazin „Inc.“ zufolge erhielt sie bereits ein Jobangebot von der NASA und von Amazon-Gründer Jeff Bezos höchstpersönlich, den sie als den Menschen bezeichnet, der sie dazu inspirierte, sich im Bereich der Physik zu spezialisieren

Keine Zeit für einen Freund oder Social Media

Was Pasterski besonders sympathisch macht: Die ganze Aufmerksamkeit scheint ihr ziemlich peinlich zu sein und sie bleibt trotz all ihrer Erfolge bescheiden. Über einen Artikel, der sie als „neuen Einstein“ bezeichnete, sagte sie laut „Inc.“: „Sorry für den Titel, meine Mentoren scheinen astronomisch hohe Erwartungen in mich zu setzen.“

Zu ihren Fähigkeiten zählt sie auf ihrer Webseite „Eleganz im Chaos zu entdecken, Design, Herstellung, Programmieren, Motorrad fahren, Flugzeuge bauen.“

Ihr Privatleben gestaltet sich eher ruhig. Sie hat kein Handy, keinen Facebook-, Instagram-, Twitter- oder LinkedIn-Account. Sie hat eine Handvoll enger Freunde, aber niemals einen Freund gehabt, Alkohol getrunken oder Zigaretten geraucht. „Ich bleibe lieber aufmerksam, und hoffentlich bin ich dafür bekannt, was ich tue, und nicht dafür, was ich nicht tue.“

Egal, was sie tut — sie tut es mit Leidenschaft. Und für einen Freund bleibt da sowieso keine Zeit: „Physik an sich ist spannend genug“, sagte sie zu „Yahoo“. „Es ist keine Sache, die man von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends macht. Wenn du müde bist, schläfst du. Und wenn du wach bist, machst du Physik.“

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