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Eine Katastrophe gigantischen Ausmaßes könnte das Leben von 110 Millionen Menschen ändern

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 13.02.2018 feedback@businessinsider.com (Business Insider Deutschland)
a star filled sky: Vulkanausbruch © Anastasia Koro/Shutterstock Vulkanausbruch

Japan ist eine der seismisch aktivsten Regionen der Erde. Gleichzeitig gehört das Land mit Mega-Metropolen wie Tokio und Osaka zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Asiens. Das Land besteht aus insgesamt 3922 Inseln, auf denen etwa 265 als aktiv eingestufte Vulkane liegen.

Immer wieder wird das Land durch Naturgewalten erschüttert. Zuletzt besonders verheerend, als ein Tsunami mehrere Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Fukushima lahmlegte und eine nukleare Katastrophe auslöste. Eine kürzlich in „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie von japanischen Wissenschaftlern deutet nun darauf hin, dass eine Supereruption in Japan kurz bevorsteht und das Leben von über hundert Millionen Menschen drastisch verändern könnte.

Eine Supereruption hätte verheerende Folgen für die Umwelt

Anastasia Koro/ShutterstockVor etwa 7300 Jahren fand eine solche Supereruption zuletzt statt. Die sogenannte Akoya-Eruption zerstörte damals die gesamte Südinsel des japanischen Archipels. Seither kommt es immer wieder zu kleineren Eruptionen. Der dadurch entstandene Kikai Unterwasserkrater besitzt einen Durchmesser von 19 Kilometern und liegt auf dem bekannten pazifischen Feuerring inmitten der Osumi Inseln.

Japanische Vulkan-Forscher fanden jetzt heraus, dass sich eine Kuppel mit Magma direkt neben dem Krater befindet. Durch eine Analyse der chemischen Bestandteile des Magmas kann genauer vorhergesagt werden, wann und ob es zu einer Eruption oder gar zu einer Supereruption kommt.

Eine Eruption könnte zusätzlich einen Tsunami auslösen

Die Kuppel umfasst ein Volumen von 33 Kubikkilometern und schließt wesentlich mehr Magma ein, als Kuppeln vergleichbarer Größe. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Zusammensetzung des Magmas der einiger Nachbarvulkane ähnelt. Vorangegangene Studien errechneten zwar nur eine einprozentige Chance, dass es zu einer solchen Supereruption kommt, sollte dieser Fall jedoch eintreten, hätte es verheerende Folgen für die Umwelt.

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Bei der letzten Supereruption wurde das komplette südliche Archipel Japans unter dicker Asche begraben und das Ereignis hinterließ bleibende Schäden in der Umwelt. Eine Eruption könnte zusätzlich einen Tsunami auslösen mit katastrophalen Folgen für die Bewohner Japans. Im März werden die Forscher eine weitere Forschungsreise unternehmen, um genauere Daten über die Kuppel zu sammeln und bessere Vorhersagen treffen zu können.

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