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Achtung, niedlich! Wildtiere im Winterschlaf

Welt der Wunder-Logo Welt der Wunder vor 3 Tagen Welt der Wunder
Zusammengerollt im Winterquartier: So kuschelig und gemütlich haben es Igel in ihrem Laubhaufen. Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, ist auch das Nahrungsangebot von Tag zu Tag knapper. Für Igel ist dann die Zeit zum Winterschlaf gekommen. Die kleinen Stacheltiere rollen sich in ihrem Unterschlupf zusammen – und verabschieden sich bis zum nächsten Frühjahr. Gesunde Igel, die schwerer sind als 500 Gramm, haben gute Chancen, den Winter zu überstehen. Deshalb: Nicht wecken, unbedingt in Ruhe lassen! © imago/Harald Lange Zusammengerollt im Winterquartier: So kuschelig und gemütlich haben es Igel in ihrem Laubhaufen. Wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, ist auch das Nahrungsangebot von Tag zu Tag knapper. Für Igel ist dann die Zeit zum Winterschlaf gekommen. Die kleinen Stacheltiere rollen sich in ihrem Unterschlupf zusammen – und verabschieden sich bis zum nächsten Frühjahr. Gesunde Igel, die schwerer sind als 500 Gramm, haben gute Chancen, den Winter zu überstehen. Deshalb: Nicht wecken, unbedingt in Ruhe lassen!

Wenn es draußen kalt und dunkel wird und die Natur immer weniger Nahrung bereithält, schaltet die innere Uhr von Igel, Murmeltier & Co. auf Winter um. Während die meisten Zugvögel längst in ihre südlichen Quartiere abgereist sind, haben diese heimischen Wildtierarten eine eigene Strategie entwickelt, um wohlbehalten durch die kalte Jahreszeit zu kommen: Sie halten Winterschlaf.

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Ist das nicht eine verlockende Vorstellung? Zuhause alles schön gemütlich herrichten, die Speisekammer mit leckeren Vorräten füllen, Heizung aufdrehen  – und ab in den Winterschlaf! Während wir Menschen an langen, hellen, warmen Sommertagen eine gesteigerte Aktivität und ein geringeres Schlafbedürfnis zeigen, lassen wir es in der kalten und dunklen Jahreszeit ruhiger angehen. Wie genau diese zeitlichen Rhythmen zustande kommen, erforscht die Chronobiologie.

Schlafen, um zu überleben

Doch auf einen "echten" Winterschlaf, wie ihn viele heimische Wildtiere halten, ist unser Organismus nicht ausgelegt. Es besteht auch kein Bedarf: Ausreichend Nahrung steht uns ganzjährig zur Verfügung, wir leben in wohltemperierten Häusern und müssen außerdem zur Arbeit oder in die Schule. Für Igel, Murmeltiere, Siebenschläfer und viele andere Tiere ist eine effektive Strategie gegen die extremen Witterungsbedingungen des Winters dagegen überlebenswichtig. Um wohlbehalten durch die kalte Jahreszeit zu kommen, brauchen einige von ihnen teils monatelange Phasen der absoluten Ruhe.

Hamstern im Herbst

Im Herbst heißt es deshalb: Vorräte anlegen oder Speckschicht anfressen. Eine behagliche Höhle oder ein anderer passender Unterschlupf muss jetzt auch hergerichtet werden. Denn ohne Winterschlaf, Winterruhe oder Kältestarre wären manche Tiere nicht überlebensfähig, wenn der Boden hart gefroren und die Natur von einer dicken Schneeschicht bedeckt ist. Die Galerie zeigt, zu welch erstaunlichen Höchstleistungen der tierische Organismus mitunter fähig ist und wie es in den Behausungen von Dachs und Bär, Maulwurf oder Fledermaus in den Wintermonaten zugeht.

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