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Bei seinem letzten Auftritt sagte Stephen Hawking etwas, das euch die Welt vielleicht mit anderen Augen sehen lässt

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 14.03.2018 Business Insider Deutschland

Der berühmte Physiker Stephen Hawking ist tot. Mit ihm hat die Welt einen der brilliantesten Menschen unserer Zeit verloren. Womöglich das größte Genie seit Albert Einstein.

© picture alliance / empics

Wenn Stephen Hawking etwas mitteilte, hörte man ihm zu. Schließlich hat er mit seinen faszinierenden Theorien über Zeit und Raum die Grenzen des menschlichen Vorstellungsvermögens erweitert. Und auch kurz vor seinem Tod teilte er noch einmal eine erstaunliche wissenschaftliche Einsicht mit der Welt.

Vor seinem Tod erklärte Stephen Hawking noch einmal das Universum

Anfang März gab er dem Physiker Neil deGrasse Tyson in der Show „Startalk“ ein Interview. Die beiden Wissenschaftler sprachen über den Urknall. Und darüber, was vor der Entstehung des Universums existierte. Stephen Hawking hatte darauf eine eindeutige Antwort: „Vor dem großen Urknall existierte nichts“.

Laut Einsteins Relativitätstheorie formten Raum und Zeit zusammen ein Raum-Zeit-Kontinuum, oder eine sogenannte Mannigfaltigkeit, sagte Hawking. Unter Mannigfaltigkeit versteht man in der Mathematik einen Raum, in der Punkte auf eine bestimmte Weise zueinander angeordnet sind.

Stephen Hawking machte einen faszinierenden Vergleich

„Diese Mannigfaltigkeit ist nicht flach, sondern gerundet durch die Materie und die Energie, die darin enthalten ist“, sagte Stephen Hawking in dem Interview. Er folge dem sogenannten euklidischen Modell, also eine Ebene, die wir nicht wirklich sehen können, sondern uns vorstellen müssen. „Darin wird die echte Zeit durch eine vorgestellte Zeit ersetzt, die sich wie eine vierte Richtung im Weltall verhält“, sagte Hawking. „Die Geschichte des Universums ist eine vierdimensionale, gekrümmte Oberfläche, ähnlich wie die Oberfläche unserer Erde, nur mit zwei zusätzlichen Dimensionen.“

Die Grenzbedingung des Universums sei, dass es keine Grenze habe, erklärte Hawking weiter. Das alles ist für wissenschaftliche Laien schwer zu verstehen. Wer sich in der theoretischen Physik nicht auskennt, hat Schwierigkeiten, sich diese Dinge vorzustellen.

Doch mit einem erstaunlich einfachen Vergleich gelang es Hawking, seine Theorie zu erklären. Er brachte den Südpol ins Spiel, mit dem wir auch als Laien vertraut sind und der ähnlichen Gesetzen folgt. „Man kann imaginäre und reale Zeit so sehen, dass sie ihren Beginn am Südpol hat. Das ist ein ebener Punkt der Raum-Zeit, an dem die normalen Gesetze der Physik bestehen. Es gibt nichts südlich vom Südpol, also existierte nichts vor dem Urknall.“

 

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