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Warum schrumpeln die Finger im Wasser?

Welt der Wunder-Logo Welt der Wunder 26.06.2019 Charlotte Faul
Finger schrumpeln © iStock-InspiredFootage Finger schrumpeln

Jeder kennt es: Kaum verbringt man etwas mehr Zeit in der Badewanne, geht schwimmen oder wäscht seine Klamotten per Hand, schon wird die Haut an den Fingern schrumpelig. Doch woran liegt das?

Wenn wir länger im Wasser sind, sieht es so aus, als würde sich unsere Haut mit Wasser vollsaugen – das stimmt aber nicht. Unser Nervensystem sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße in Finger und Zehen zusammenziehen, dadurch werden sie faltig. Doch warum ist das so? Der Grund ist sehr praktisch: Mit schrumpeligen Fingern haben wir bei Nässe einen besseren Griff und können so Dinge im Wasser besser aufheben. Ein evolutionärer Vorteil: Dadurch konnten unsere Vorfahren auf der Suche nach Nahrung zum Beispiel Muscheln in Gewässern besser greifen.

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Aber warum haben wir dann nicht durchgehend runzlige Finger? Über diese Antwort rätseln Wissenschaftler bis heute. Schrumpelige Haut muss einen Nachteil haben, sonst wäre sie ja permanent in dem Zustand. Sie vermuten, dass wir dadurch weniger gut tasten können oder die Haut anfälliger für Infektionen ist.

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