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4 Geheimtipps für ein Wochenende in Budapest

TRAVELBOOK-Logo TRAVELBOOK 19.09.2019 Torsten Johannknecht

Ungarns Hauptstadt Budapest hat mehr zu bieten als das Parlament und die Donau. TRAVELBOOK-Autor Torsten Johannknecht hat die Stadt an einem Wochenende besucht – und vier einfache Tipps mitgebracht, die man ganz leicht sogar an nur einem Tag erleben kann.

Die Donau und das Parlamentsgebäude: Nur zwei Highlights, die Ungarns Hauptstadt Budapest zu bieten hat – aber natürlich gibt es mehr © Getty Images Die Donau und das Parlamentsgebäude: Nur zwei Highlights, die Ungarns Hauptstadt Budapest zu bieten hat – aber natürlich gibt es mehr

Im strahlenden Sonnenschein entspannt an der Donau spazieren, dabei vielleicht eine ungarische Süßigkeit wie zum Beispiel Turo Rudi, eine Quarkspeise in Schokolade, naschen und den Blick auf das umwerfende Parlamentsgebäude werfen – Budapest hat viele schöne und beliebte Seiten. Aber was ist abseits von Parlament, dem Burgviertel mit dem schönen Blick über die Stadt und einer Schifffahrt über die Donau sonst zu empfehlen in Ungarns Hauptstadt? Hier gibt’s vier schnelle Tipps für ein Wochenende in Budapest.

Der Szimpla-Markt

Szimpla bedeutet übersetzt so viel wie Single – aber auf den Markt kann man auch zu zweit mit seiner oder seinem Liebsten gehen. Hier gibt es vor allem viel Käse und Wurst zu kaufen, aber auch Brot, Musik und Getränke. Der Szimpla-Markt ist recht klein, das Gedränge an schönen Tagen entsprechend groß, weil nicht nur Touristen hierher kommen, sondern auch die Magyaren, wie die Ungarn auch genannt werden. Es wird Musik gespielt, die Stimmung ist extrem gelassen und die Atmosphäre lässt den Alltag schnell vergessen. Wichtig: Der Szimpla-Markt ist nur sonntags geöffnet – aber unbedingt einen Besuch wert. Aber auch unter der Woche lohnt sich der Weg dorthin: Dann befindet sich hier eine ist eine urige Kneipenlandschaft in einer alten Häuserruine.

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Street-Food-Karavan

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Wer sowieso gerade den Szimpla-Markt besucht, der kann auch einen Abstecher nach nebenan machen. Denn nur wenige Meter weiter lädt der Street-Food-Karaván ein, doch mal eine kurze Pause einzulegen. Hier gibt’s mehrere kleine Büdchen und Stände, um sich zu stärken. Egal ob Pizza, Asiatisches oder Bier – für jeden Geschmack sollte hier was dabei sein. Unbedingt empfehlenswert ist natürlich das Lángos, eine ungarische Spezialität, die hauptsächlich am Plattensee angeboten wird und in der großen Hauptstadt nicht leicht zu finden ist. Gleich am ersten Stand des Street Food Karaváns gibt’s das Lángos, ungewöhnlicherweise sogar als Burger-Variante.

Die große Markthalle

Gleich hinter der Neuen Budapester Galerie, die aufgrund ihres leicht futuristisch wirkenden Baus sofort ins Auge fällt, liegt die große Markthalle. In dem alten, restaurierten Gebäude gibt es alles, was man braucht und was nicht. Unzählige Stände reihen sich aneinander, wahrscheinlich gibt es hier jede mögliche Art von ungarischer Salami, die man sich vorstellen kann. Auch Fisch, Gemüse, Obst, Wein, Gebäck und, natürlich, auch Schnaps werden hier angeboten. Die Ungarn lieben ihren Palinka, ihren Obstbrand. Geht man in der riesigen Markthalle eine Etage nach oben, kann man sich überall bekochen lassen. Auch hier gibt es einen Stand, der Lángos anbietet, aber vor allem Paprika- oder Kartoffelgerichteliebhaber kommen hier nicht zu kurz. Beeindruckend aber ist der Blick durch die gesamte Halle von der ersten Etage aus.

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Das Jedermann Café

Direkt im Gebäude des Goethe-Instituts befindet sich das Jedermann Café (Adresse; 1092 Budapest, IX. Ráday u. 58). Der Niederländer Hans van Vliet hat den Laden übernommen und bietet hier neben Kaffee auch Frühstück, Mittag- und Abendessen an. Im Innenhof findet man eine gemütliche Terrasse, und regelmäßig gibt’s im Jedermann Café auch Live-Musik. Hans ist selbst Jazz-Musiker, manchmal macht er aber auch den Kellner. Gute Musik, tolles Essen, manchmal auch Lesungen, Menschen aus aller Welt kennenlernen – am Wochenende lohnt es sich allemal, das Jedermann Café zu besuchen.

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