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Kiew: Mann droht, Bank zu sprengen

Gut drei Stunden hat ein Mann in der ukrainischen Hauptstadt Kiew die Polizei in Atem gehalten. Der 32-jährige Usbeke war mit einem Rucksack in eine Bank im Zentrum gegangen und hatte behauptet, er habe eine Bombe dabei und werde nun die Bank in die Luft sprengen. Kunden waren offenbar keine da, die Bankmitarbeiter konnten fliehen, der Filialleiter blieb freiwillig als Geisel. Die Polizei nahm dann Verhandlungen mit dem Mann auf. Über Forderungen war zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte sperrten das Gebäude ab. In den vergangenen beiden Wochen gab es in zwei Großstädten der Ukraine Geiselnahmen. Im ersten Fall intervenierte Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich. Die Geiselnahme in der Bank in Kiew ging unblutig zu Ende. Ein Spezialeinsatzskommando beendete die Geiselnahme. Der Mann wurde festgenommen. Laut Innenministerium sei er "nicht stabil".
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