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Macht Fliegen überhaupt noch Spaß?

DuMont Reise-Logo DuMont Reise 27.11.2019 Solveig Michelsen
Immer mehr Menschen fühlen sich durch Flugreisen gestresst. © Song_about_summer, Shutterstock Immer mehr Menschen fühlen sich durch Flugreisen gestresst.

Die Sitze in der Economy Class werden immer enger, die Flughäfen immer voller. Immer öfter randalieren Passagiere und zwingen zur Notlandung – oder das Flugzeug hat einen Defekt. Der Umgangston vieler Angestellter ist deutlich von Stress geprägt. Und das schlechte grüne Gewissen hat noch gar nicht mitgeredet. Macht Fliegen wirklich noch Spaß?

Immer mehr Menschen verzichten bewusst auf eine Flugreise. Nicht aus Flugangst oder schlechtem Gewissen, dass der CO2-Fußabdruck zu hoch werden könnte. Sondern allein aus dem Wunsch heraus, entspannter in den Urlaub zu gelangen. Die Anspannung fängt bei der Anreise zum Flughafen schon an: Der eingeplante Zeitpuffer schmilzt im Stau dahin, der Adrenalin-Pegel steigt, wenn nichts vorwärts geht.

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Vor Ort erschlägt einen die Parkgebühr – man wusste, dass es teuer werden würde, aber so viel? Die nächste Hürde: der Check-in-Schalter. Selbst für schlaue Online-Einchecker gibt es noch den Baggage Drop-off. Entweder automatisiert und dann bei Sonderfällen zum Haareraufen oder mit einer langen Schlange versehen. Das Gleiche kann noch einmal bei der Sicherheitskontrolle passieren. Schuhe und Gürtel ausziehen, sich abtasten lassen – auch das ist nicht jedermanns Sache.

Sitzt man endlich am Gate, hat man kurz Zeit sich zu erholen. Am besten schaut man sich seine Mit-Passagiere schon einmal genau an. Denn immer öfter kommt es vor, dass sich betrunkene oder aggressive Fluggäste an Bord daneben benehmen oder gar randalieren. Selbst mit anständigen Nachbarn fühlt man sich als normalwüchsiger Mensch schon eingezwängt zwischen den immer näher rückenden Sitzreihen. Aggressionen sind vorprogrammiert, wenn sich der Vordermann erlaubt, auch noch die Lehne zurückzustellen, und damit die letzte Hoffnung auf Laptop-Arbeit vereitelt – zu steil der Winkel.

Nach der Landung braucht es oft Geduld, bis das Gepäckstück wieder ausgespuckt wird – falls überhaupt. Wer schon einmal eine fremdsprachige Verlusterklärung ausfüllen musste, wird deutliche Erinnerungen daran haben. Wenn dazu noch unfreundliche Flughafenmitarbeiter kommen oder Zollbeamte, für die es ein Akt höchster Gnade zu sein scheint, den Besucher ins Land zu lassen, ist der Vorsatz gefasst: Nächstes Mal geht es mit einem anderen Verkehrsmittel in den Urlaub!

von Solveig Michelsen

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