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Mit dem Fahrrad durch Amsterdam: Amsterdam per „fiets“ entdecken

Marco Polo-Logo Marco Polo 03.09.2018 Annika Krüger


Mit dem Fahrrad durch Amsterdam © Bereitgestellt von Marco Polo Mit dem Fahrrad durch Amsterdam

Warum die Amsterdamer so viel Fahrrad fahren? Die Altstadt aus dem 17. Jahrhundert ist eben weniger gemacht für Autos, sondern für Fußgänger und Radfahrer. Das kommt uns auch beim Sightseeing entgegen!

Günstiger als die öffentlichen Verkehrsmittel ist es allemal und schnell kommt man von A nach B in den engen Gassen. Anders als in anderen Großstädten gibt es hier breite Fahrradwege und Autofahrer und Fußgänger lassen Fahrradfahrern gerne mal den Vortritt. Es gibt sogar Fahrradparkhäuser und -unterführungen. Kein Wunder also, dass 60 Prozent der Amsterdamer regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind.

In Amsterdam gibt es viele Verleihstationen für Fahrräder, ganz besonders um den Hauptbahnhof, den Leidseplan und Dam herum. Am günstigsten ist ein Modell nur mit Rücktrittbremse. So fahren auch die meisten Niederländer. Eine Gangschaltung ist bei den meist flachen Strecken weniger wichtig. Das Angebot reicht von „normalen“ Fahrrädern bis hin zu Tandems, Dreirädern und Kinderfahrrädern. Viele der Verleiher bieten auch geführte Touren per Fahrrad an. Wer sich lieber selbstständig auf Entdeckungstour begibt, für den gibt es viele Fahrradkarten mit vorgegebenen Touren, bei der man die Sehenswürdigkeiten der Stadt oder Amsterdams Umgebung erkunden kann. Das Tolle: Wer so den ganzen Tag durch die Stadt radelt, hat am Ende keine platten Füße vom vielen Sightseeing!

Eines solltest du jedoch nicht sein, wenn du auf deinem Städtetrip in Amsterdam auf zwei Rädern unterwegs bist: ängstlich. In Amsterdams Fahrradverkehr geht es mitunter rasant zu. Viele Einheimische sind auf ihren Fahrrädern ziemlich flott unterwegs, egal ob nun Businessfrau in Kostüm und hohen Schuhen oder der Papa auf dem Lastenfahrrad, der seine zwei Kinder noch eben in den Kindergarten fährt. Vielleicht liegt es daran, dass sich bei hohem Tempo die vielen Brücken leichter bewältigen lassen?

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Zum Glück bist du mit deinem Leihfahrrad meist als Ortsfremder erkennbar und genießt ein wenig Rücksicht, wenn du eher gemütlich die Stadt erkunden magst. Und die Amsterdamer sind zudem entspannt: Wenn woanders geschimpft und geflucht wird, weicht der Niederländer eben einfach zuvorkommend aus.

Ausnutzen sollte man dies dennoch nicht. Umsichtig fahren ist das A und O, denn Fußgänger könnten den Weg kreuzen oder andere Fahrradfahrer von hinten zum Überholen ansetzen. Wie in anderen Städten auch sollte man daher möglichst die Radwege nutzen und auf der rechten Seite fahren. Leichter macht sich das Leben auch derjenige, der deutliche Handzeichen beim Abbiegen gibt und vermeidet, abrupt und ohne Umsehen zu bremsen.

Aber nun genug Theorie. Jetzt geht’s los! Wohin? Keine Sorge. Wer noch keinen Plan hat, wie es zur nächsten Sehenswürdigkeit geht, der orientiert sich einfach an den vielen Schildern und Hinweistafeln in der Stadt, die den Ortsfremden zuhauf den Weg weisen. Oder noch einfacher: Wer sich keine Straßennamen merken möchte (oder kann), orientiert sich an den Grachten, die ringförmig die Stadt durchziehen. Per Fahrrad schafft man ganz gut an einem halben Tag viele der markantesten Sehenswürdigkeiten in Amsterdam abzuradeln, wie das Jordaan-Viertel und Anne Frank-Haus, Madame Tussauds, das Rijksmuseum und den Vondel-Park, die „Magere Brug", Rembrandts Haus bis hin zum Rotlichtviertel. Vorab kann man sich bereits mit dem MARCO POLO Fahrrad-Routenplaner über die Strecken informieren.

Auch raus in Amsterdams Umgebung geht es leicht und schnell. „Groene Lopers“, spezielle Fahrradwege, führen innerhalb von 20 Minuten aus der Innenstadt ins Umland. Beliebt ist zum Beispiel die „Blumenroute“. Sie führt vom Westen Amsterdams in den Süden bis hin nach Aalsmeer. Hier ist das Blumenauktionshaus ein lohnendes Ziel. Lebhaft geht es zu bei den Blumenversteigerungen. Auch ein Blick hinter die Kulissen bei einer geführten Tour ist beeindruckend, wenn man von unzähligen Kisten mit Pflanzen und Blumen umgeben ist.

Und auf dem Rückweg ist man dann schon selbstbewusster auf dem Drahtesel unterwegs und fühlt sich sicherlich fast schon wie ein echter Amsterdamer!

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