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Ex-Formel-1-Piloten: Fehde Hamilton versus Bottas droht

Formel1.de-Logo Formel1.de 18.04.2017 Dominik Sharaf
Lewis Hamilton, Valtteri Bottas: Zwischen Hamilton und Bottas könnte es auf und abseits der Strecke krachen © xpbimages.com Zwischen Hamilton und Bottas könnte es auf und abseits der Strecke krachen

Martin Brundle und Damon Hill glauben, dass es zwischen den Mercedes-Piloten bald so zugeht wie mit Nico Rosberg - sofern Bottas erfolgreich ist.

Ex-Formel-1-Pilot Martin Brundle glaubt, dass die Rivalität zwischen Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ähnliche Züge annehmen könnte wie die zwischen dem Superstar und Ex-Teamkollege Nico Rosberg. Wie der Brite bei Sky Sports F1 erklärt, hinge die Stimmung unter den Mercedes-Fahrern maßgeblich davon ab, ob Bottas auf der Strecke mithalten kann: "Wenn Valtteri weiter Pole Positions holt und Lewis in den Rennen Punkte wegnimmt, könnte die Fehde weitergehen", so Brundle.

Drittes Rennen, zweiter Sieg, zum dritten Mal das schnellste Auto: Sebastian Vettel feiert nach 2012 und 2013 seinen dritten Triumph in Bahrain und übernimmt die alleinige WM-Führung vor Lewis Hamilton. Au?er den beiden war 2017 noch keiner Erster oder Zweiter. Jetzt durch die Highlights klicken! GP Bahrain, Highlights 2017

Mercedes-Sportchef Toto Wolff sieht die Situation bei den Silberpfeilen entspannter. Er hatte nach Bottas' Qualifying-Durchbruch in Bahrain keine Parallelen zum Duell Hamilton/Rosberg ziehen wollen und das respektvolle Verhältnis seiner aktuellen Piloten mit dem der Tennis-Heroen Roger Federer und Rafael Nadal verglichen. Ex-Weltmeister Damon Hill betont jedoch, dass die Samstagsvorstellung des Finnen in der Wüste die Karten in der Box neu gemischt haben könnte.

Hill erinnert sich an seine erste Pole-Position, die er 1993 ausgerechnet in Frankreich einfuhr und den scheinbar übermächtigen Williams-Stallgefährten Alain Prost foppte. "Ich habe mich danach viel verantwortlicher gefühlt", sagt er über eine neue Position in der Mannschaft und kann sich nicht vorstellen, dass Bottas sich in die Rolle der teaminternen Nummer zwei drängen ließe, solange er Hamilton zumindest sporadisch die Stirn bieten kann: "Wir sind eben alle Wettbewerbstypen."

"Wir stecken nicht zurück, und dafür sind wir da. Dann fühlen wir uns gut und wie die Könige der Welt", so Hill weiter. Auch, wenn das Rennen in Bahrain Bottas das nächste Waterloo bescherte und er sich der Anweisung, Hamilton vorbeizulassen, zweimal ohne Widerrede beugte, ist sich Hill sicher, dass das Selbstvertrauen nachhaltig wirkt. Die Pole, so Hill, würde er "so schnell nicht vergessen".

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