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„Die Situation ist sehr bedrohlich“ - Schneider über seine ersten Wochen auf Schalke

90min-Logo 90min 20.03.2019 Michael Long
FC Schalke 04 v RB Leipzig - Bundesliga © Jörg Schüler/GettyImages FC Schalke 04 v RB Leipzig - Bundesliga

Die ersten Tage auf Schalke waren turbulent für den neuen Sportvorstand Jochen Schneider. Nach der Trainerentlassung und der Ablösung von Christian Heidel hat sich der neue starke Mann bei S04 nun in der Sport Bild zu seinem neuen Job in Gelsenkirchen geäußert.

Es gibt denkbar leichtere Jobeinstiege als den von Jochen Schneider. In einer hochemotionalen Situation kam er als neuer Sportvorstand zum ​FC Schalke 04, wirklich besser ist die Ausgangslage seither auch nicht geworden. Es löste Christian Heidel als Manager ab, der inzwischen beurlaubt wurde, ebenso wie Ex-Trainer Domenico Tedesco, der inzwischen ebenfalls durch Altmeister Huub Stevens und dessen Ziehsohn Mike Büskens ersetzt wurde.

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Nach den turbulenten Tagen hat sich Schneider nun erstmals zu seiner Neuanstellung in der Sport Bild zu Wort gemeldet und vor der aktuellen Situation gewarnt. „Die Situation ist sehr bedrohlich. Das Gefährliche ist, wenn Außenstehende glauben, Schalke sei zu groß, um abzusteigen. Das dachte man vor drei Jahren auch über den ​VfB Stuttgart. Darum haben wir der Mannschaft klargemacht, wie prekär die Situation ist“, so der 48-Jährige.

Dabei ist Huub Stevens ein alter Bekannter des Sportvorstandes, denn er holte den Jahrhunderttrainer Schalkes zweimal zum VfB in seiner Zeit als Sportdirektor der Schwaben. Vorrang hat aber aktuell die Suche nach einem Sportdirektor, wie Schneider weiter ausführt. Der so oft auf Schalke gewünschte Stallgeruch soll dabei aber eine eher untergeordnete Rolle spielen. Viel wichtiger sei Fußball-Sachverstand, wie Schneider weiter ausführt.

Zusätzlich soll er „die Dynamiken und Abläufe innerhalb einer Mannschaft, eines Trainerteams und des kompletten Umfelds einer Mannschaft kennen“, wie es weiter heißt. Für den Ex-Coach Domenico Tedesco hingegen hat er nur lobende Worte übrig. „In unserem ersten Gespräch bei meinem Antritt sagten wir uns: Wir rocken das gemeinsam. Leider haben wir das nicht geschafft, das ist extrem bitter.“ Dennoch ist er überzeugt, dass Tedesco „eine große Trainer-Karriere hinlegen“ werde.

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