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„Nimmt mich sehr mit“: Gladbach-Star spricht über Schattenseite des Kicker-Daseins

EXPRESS-Logo EXPRESS 26.04.2019 Achim Müller
Tobias Strobl im Trikot von Borussia Mönchengladbach. © picture alliance/Federico Gambarini/dpa Tobias Strobl im Trikot von Borussia Mönchengladbach.

Zahlreiche Fußball-Profis nutzen die sozialen Netzwerke, um Kontakt zu den Fans zu halten oder Werbung in eigener Sache zu betreiben. Doch auf Instagram, Twitter & Co. herrscht nicht immer nur Sonnenschein und Kuschel-Klima.

Immer öfter werden Spieler oder Verantwortliche auch von vermeintlichen Fans aus der Anonymität des World Wide Webs heraus angegangen. Gerade nach Niederlagen. Gladbachs Profis Jonas Hofmann (26) und Tobias Strobl (28) haben in einem Talk von Borussias Hauptsponsor Postbank verraten, dass ihnen auch schon Social-Media-Terror widerfahren ist.

Jonas Hofmann und Tobias Strobl packen aus

Hofmann sagt: „Man bekommt es natürlich mit. Das ist nicht schön, wenn man so etwas liest. Der eine Spieler macht sich mehr Gedanken darüber, der andere weniger. Jeder muss selber wissen, wie er damit fertig wird.“

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Strobl gibt zu, dass ihn Beleidigungen nicht immer kaltlassen. „Leider schaue ich mir das auch an. Und leider nimmt mich das auch sehr mit, wenn ich was Negatives über mich lese. Ich bin ein extremer Kopfmensch. Dann ist man schon ein wenig gekränkt und down. Aber das gehört leider auch zu unserem Job. Wir wissen das alle, trotzdem ist es nicht schön, wenn man irgendetwas Schlechtes oder Beleidigendes über einen hört oder liest.“

Gladbach-Stars mit Weitblick

Im persönlichen Dialog, so Hofmann, beispielsweise nach Trainingseinheiten, würde es die Anfeindungen nicht in dieser Form geben. „Viele sitzen zu Hause vor dem PC und schreiben solche Dinge, weil sie wissen, dass ihnen keiner was tun kann. Ich glaube nicht, dass diese Leute zu uns kommen und uns die Beleidigungen ins Gesicht sagen würden. Da haben die meisten keine Eier zu. Das ist leider das Problem. Viele können uns aus der Anonymität heraus direkt beleidigen. Da passiert dann nichts. Es ist die Frage, ob das der richtige Weg für die Zukunft ist.“

Fakt ist: So mancher Bundesliga-Profi hat seine Social-Media-Aktivitäten bereits wieder eingestellt.

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