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0:3 gegen Leverkusen: Für Fortuna-Trainer Funkel wird es eng

Tagesspiegel-Logo Tagesspiegel 26.01.2020

Düsseldorf ist erstmals seit Dezember 2018 wieder Letzter. Als Statement gegen Funkel war die Leistung der Fortuna aber nicht zu werten.

Unter der Woche war interne Kritik an Friedhelm Funkel bekannt geworden. © Foto: dpa Unter der Woche war interne Kritik an Friedhelm Funkel bekannt geworden.

Nach der fünften Niederlage aus den letzten sechs Spielen und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz nimmt der Druck auf Friedhelm Funkel bei Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf zu. Nachdem unter der Woche interne Kritik an dem Trainer-Routinier bekannt geworden war, verlor die Fortuna mit 0:3 (0:1) bei Bayer Leverkusen und ist erstmals seit Dezember 2018 wieder Letzter. Als Statement gegen Funkel war die Leistung der Fortuna vor 26 250 Zuschauern bei der verdienten Niederlage nicht zu werten, dennoch dürfte die Partie am Samstag gegen Eintracht Frankfurt für Funkel zum Endspiel werden.

Die Leverkusener starteten dagegen mit sechs Punkten aus zwei Spielen ideal aus der Winterpause und verbesserten sich bei der erhofften Aufholjagd auf die Champions-League-Plätze auf Rang fünf. Nationalspieler Kai Havertz (40.), der in der Vorwoche in Paderborn seine viermonatige Torflaute beendet hatte, und Kapitän Lars Bender (79.) schossen die Tore. Lucas Alario verwandelte einen Foulelfmeter zum 3:0 (89.).

Gespannt waren viele Beobachter, ob Funkel Oliver Fink (37) und Adam Bodzek (34) wieder aufbieten würde. Das Festhalten an den Routiniers war ihm zuletzt vorgeworfen worden. Fink spielte eine Stunde lang, Bodzek gar nicht - er fiel wegen Adduktorenproblemen aus.

Nach dem Wechsel erhöhte Leverkusen den Druck

Die Gäste überließen Leverkusen wie vermutet den Ball, ohne sich komplett in der eigenen Hälfte einzuigeln. Dank großer Leidenschaft und Kompaktheit ließ die Fortuna in der ersten Viertelstunde, in der Bayer mit sieben Toren das gefährlichste Team der Liga ist, nur einen Schuss zu.

Nachdem Markus Suttner nach einem Schuss von Karim Bellarabi auf der Linie rettete (27.), wäre die Fortuna plötzlich fast in Führung gegangen: Eine Hereingabe von Suttner verpasste der für Dawid Kownacki ins Team gerutschte Erik Thommy im Fünfmeterraum knapp (30.). Fünf Minuten vor Pause köpfte Havertz dann aber eine Flanke von Bellarabi ein. Und hätte Kevin Volland bei einem Schuss von Jonathan Tah nicht im Weg gestanden (43.), hätte Bayer zur Pause schon 2:0 geführt.

Nach dem Wechsel erhöhte Leverkusen zunächst Dominanz und Druck. Doch der glücklose Kevin Volland (55./61.) sowie der eifrige Moussa Diaby (58.), der mit 35,95 km/h den zweitschnellsten in der Liga gemessenen Sprint hinlegte, vergaben beste Chancen. Funkel wurde nun emotionaler, lief immer wieder zum Spielfeldrand. Und tatsächlich berappelten sich die taumelnden Gäste und hätten durch Rouwen Hennings fast den Ausgleich erzielt (62.). Doch Bayer hatte weiter viele Chancen, eine davon nutzte Lars Bender nach einer Ecke am langen Pfosten. (dpa)

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