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Ancelottis Hand weggeschlagen: Müller lobt Robben-Frust

kicker-Logo kicker 20.03.2017 kicker.de
Arjen Robben, Mitte, verlässt in der 85. Minute am 19- März 2017 in Mönchengladbach voller Wut das Spielfeld und wird auf der Bank von feixenden Kollegen erwartet: Juan Bernat, Rafinha, Xabi Alonso, Jérome Boateng und Franck Ribéry, von links. © imago Arjen Robben, Mitte, verlässt in der 85. Minute am 19- März 2017 in Mönchengladbach voller Wut das Spielfeld und wird auf der Bank von feixenden Kollegen erwartet: Juan Bernat, Rafinha, Xabi Alonso, Jérome Boateng und Franck Ribéry, von links.

Da mussten sogar die Teamkollegen ein wenig schmunzeln: Wutentbrannt schlug Arjen Robben bei seiner Auswechslung in Mönchengladbach die Hand von Bayern-Trainer Carlo Ancelotti weg. Der Niederländer schmollte - wegen Robert Lewandowski.

Rafinha musste lauthals lachen, auch Xabi Alonso und Franck Ribery konnten sich auf der Bayern-Bank ein breites Grinsen nicht verkneifen: Gerade war Arjen Robben in Mönchengladbach am Sonntag in der 85. Minute ausgewechselt worden - ganz glücklich sah er dabei nicht aus. Wütend bis halbherzig klatschte er die ihm entgegengestreckten Hände ab, auch gegenüber Carlo Ancelotti verbarg er seinen Frust nicht.

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"Dass er nicht glücklich ist, wenn er ausgewechselt wird, macht nichts. Ich war auch mal Spieler", beschwichtigte Ancelotti hinterher; der 1:0-Sieg samt 13 Punkten Vorsprung in der Tabelle ließen den kleinen Aufreger nicht in Eklat-Nähe rücken. Dabei ging es Robben gar nicht um die Auswechslung.

Er ärgerte sich vielmehr über eine Szene wenige Minuten zuvor, als ihn Robert Lewandowski trotz perfektem Laufweg nicht angespielt hatte. "Ich hätte abspielen können, aber ich habe mich entschieden, zu schießen", erklärte Bayerns Toptorjäger hinterher - es war die eindeutig schlechtere Wahl. "Im Spiel muss man sich sehr schnell entscheiden. Arjen war einen Moment ein bisschen enttäuscht, aber wir haben kein Problem miteinander."

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"Schön, dass es trotz 13 Punkten Vorsprung noch so kribbelt"

Der "Moment" dauerte allerdings noch ein wenig länger: Robben war derart angefressen, dass er nach dem Schlusspfiff grimmig jeden Kommentar verweigerte und als Letzter in den Bus stieg - die Mitspieler amüsierte es. Siegtorschütze Thomas Müller sah die Reaktion sogar positiv: "Da sieht man halt, dass in ihm das Feuer noch brennt. Fußballer sind auch nur Menschen. Es ist schön, dass es bei uns trotz 13 Punkten Vorsprung noch so kribbelt." Er findet: "Wir brauchen Leute, die viele Titel auf der Autogrammkarte haben und immer noch Emotionen zeigen."

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