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Baumann: Anfang muss sich Anschuldigungen stellen

sport1.de-Logo sport1.de 29.11.2021 Robin Klausmann

Frank Baumann ist nach dem Anfang-Beben optimistisch, in Neu-Trainer Ole Werner den richtigen Mann gefunden zu haben. Mit dem Ex-Coach bestehe kein Kontakt.

Baumann: Anfang muss sich Anschuldigungen stellen © Bereitgestellt von sport1.de Baumann: Anfang muss sich Anschuldigungen stellen

Es waren turbulente Wochen an der Weser. Erst die Entlassung von Skandal-Trainer Markus Anfang, dann diverse Corona-Fälle im Mannschaftsumfeld - es könnte ruhiger zugehen bei Werder Bremen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Nachdem die Werderaner mit Ole Werner am Sonntag einen neuen Mann an der Seitenlinie präsentierten, äußerte sich nun Frank Baumann im Maschinensucher Doppelpass 2. Bundesliga auf SPORT1 zur Situation beim ehemaligen Bundesligisten und zeigte sich von der Reaktion seines Vereins im Umgang mit der Causa Anfang zufrieden.

„Wir hatten turbulente Tage, aber es waren keine Chaostage. Wir sind unerwartet und unverschuldet in eine Lage gekommen, dass wir mitten in der Saison einen neuen Trainer suchen mussten“, erklärte der Werder-Geschäftsführer. Es sei nicht einfach für die Mannschaft gewesen, Leistung abzuliefern, trotzdem sei man gegen Schalke sehr gut mit der Situation umgegangen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Mit dem Mann, der für das vermeintliche Chaos verantwortlich war, stand Baumann seit der Trennung vor gut einer Woche nicht mehr in Kontakt. „Ich denke, dass es nun auch Markus‘ Wunsch ist, Ruhe zu bekommen und die Dinge zu verarbeiten. Er muss sich den Anschuldigungen auch stellen“, erklärte der ehemalige Bundesliga-Profi, verwies aber auf das laufende Ermittlungsverfahren gegen den Ex-Trainer.

Werder Bremen will mit Ole Werner zurück in die Erfolgsspur

Daran, dass dessen Nachfolger Ole Werner genau der richtige Mann für den Job sei, ließ Baumann indes keinen Zweifel. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Man habe in ihm den bestmöglichen Kandidaten gefunden, „der für eine offensive Grundausrichtung steht und eine Mannschaft besser macht“, so der 46-Jährige, der sich angesichts der ähnlichen Philosophien von Anfang und Werner optimistisch zeigte, mit dem Neu-Coach schnell wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen.

„Er ist unaufgeregt und authentisch. Ich glaube, dass er trotz seiner jungen Jahre eine klare Meinung hat, welchen Fußball er sehen möchte und wie wir miteinander umgehen. Und das brauchen wir in dieser Phase: Klarheit auf und neben dem Platz. Und dafür steht Ole Werner.“

Gleichzeitig nahm er die Mannschaft in die Pflicht, die gegen Schalke und Kiel zwar keine schlechte Figur abgab, defensiv aber trotzdem zu viel zuließ: „Wir müssen uns als Mannschaft stabilisieren. Da ist die Mannschaft vor allem gefordert. Ole kommt nicht her, legt die Hand auf und alles funktioniert. Wir müssen als Mannschaft weniger Fehler machen als in den vergangenen Wochen.“

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