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Beckenbauer will Klopp bei Bayern: So reagiert der Liverpool-Coach

GQ-Logo GQ 14.03.2019 GQ.de

Dieses Interview mit Franz Beckenbauer sorgt für Aufsehen: Die Fußball-Legende wünscht sich Jürgen Klopp als Bayern-Trainer. Klopps Reaktion ließ nicht lange auf sich warten - und sprach Bände.

1:3 zuhause gegen Liverpool - das Aus in der Champions League: Es war ein bitterer Abend für den FC Bayern und Trainer Niko Kovac. Umso mehr sorgte ein Interview für Aufsehen, das der Ehrenpräsident des Vereins, Franz Beckenbauer, kurz vor dem Spiel gab. Gegenüber dem TV-Sender Sky geriet Beckenbauer nämlich ins Schwärmen - und zwar über den Trainer des Gegners: „Jürgen Klopp beim FC Bayern – das wäre der Höhepunkt“, sagte Beckenbauer.

Seitenhieb gegen Kovac?

Beckenbauer redete Klartext. „Ja“, antwortete er auf die Frage des Sky-Sportreporters, ob er sich den Liverpool-Trainer in München vorstellen könnte. Allerdings, so schob Beckenbauer schnell hinterher, habe der Ehrenpräsident andere Aufgaben, als den Trainer vorzuschlagen. Der aktuelle Bayern-Coach Niko Kovac dürfte sich dennoch über die Aussage nicht gerade gefreut haben. (Lesen Sie auch: Was auf der VIP-Tribüne der Allianz-Arena wirklich passiert)

Beckenbauer nutzte seinen ersten öffentlichen Auftritt seit längerer Zeit für eine echte Lobrede auf den gegnerischen Trainer: „Jürgen Klopp ist natürlich eine Ausnahme. Er war ja derjenige, der dem Deutschen zum ersten Mal erklärt hat, was ein schnelles Spiel ist, mit Borussia Dortmund.“ Damit sei Klopp jahrelang sehr erfolgreich gewesen und habe den Fußball geprägt: „Viele haben mittlerweile seinen Spielstil übernommen.“

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Klopp und Beckenbauer verstehen sich offenbar prächtig. © Getty Images Klopp und Beckenbauer verstehen sich offenbar prächtig.

So reagierte Klopp

Nach dem Sieg in der Allianz Arena durfte sich Klopp dann gleich zu Beckenbauers Wunsch äußern. Während der Reporter die Frage stellte, guckte Klopp fast ein wenig besorgt – als wäre er nicht sicher, wie Beckenbauers Urteil über ihn ausfallen würde. Dann folgte ein herzliches Lachen. Klopp schaltete aber schnell auf Realpolitik um. „Ich hoffe jetzt nicht, dass die Bayern in der nächsten Zeit eine Notwendigkeit haben. Ich habe auch keine. Aber ganz davon abgesehen: Darüber müssen wir uns gar keine Gedanken machen“, sagte Klopp. 

Allerdings ist bekannt, dass auch Uli Hoeneß ein Fan Jürgen Klopps ist. Erst im Februar hatte Hoeneß in einem Interview verraten, dass sich die Bayern 2008 schon einmal um eine Verpflichtung Klopps bemüht hatten. Letztlich war man sich dann aber mit Jürgen Klinsmann einig geworden. 

Bei allem Abwiegeln freute sich Klopp aber aufrichtig über Beckenbauers Lob. „Wenn Franz positiv über mich spricht, dann tut mir das immer gut, persönlich. Er ist mein großes Idol“, sagte Klopp. „Es freut mich sehr, wenn er gut über mich spricht. Meine Mutter auch.“ Dass die Chemie zwischen den beiden stimmt, hat vor Jahren schon ein gemeinsamer Sky-Werbeclip gezeigt. (Auch interessant: 0:7 gegen Manchester City: So amüsiert sich das Netz über die Niederlage von Schalke 04)

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