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Das neue Selbstbewusstsein des BVB

WELT-Logo WELT 25.05.2020
Selbstbewusst und gut gelaunt: Die Dortmunder Thorgan Hazard, Achraf Hakimi und Raphaël Guerreiro (v.l.n.r.) bejubeln einen Treffer beim Spiel in Wolfsburg © pa/Groothuis/Wit/TimGroothuis Selbstbewusst und gut gelaunt: Die Dortmunder Thorgan Hazard, Achraf Hakimi und Raphaël Guerreiro (v.l.n.r.) bejubeln einen Treffer beim Spiel in Wolfsburg

Wie das Hinspiel endete, wissen sie in Dortmund noch zu genau. Auch ist ihnen noch bewusst, wie chancenlos sie beim 0:4 gewesen sind. Doch in Dortmund haben sie dieser Tage auch erkannt, in welch guter Verfassung sie zum jetzigen Zeitpunkt sind. Deshalb geben sie sich beim BVB vor dem Topspiel am Dienstagabend (18.30 Uhr, Sky) gegen den FC Bayern selbstbewusst.

Michael Zorc, der Sportdirektor, sagte am Montagmorgen zwar, dass es aufgrund der Tatsache, dass keine Fans im Stadion sein werden, emotional anders werde als sonst. Aber so wie im Derby gegen Schalke 04, das die Dortmunder 4:0 gewannen, werde es wieder darauf ankommen, „die Werte auf den Platz zu bekommen, die wir schon in den letzten beiden Spielen auf dem Platz bekommen haben. Da war unsere Mannschaft immer auf den Punkt da.“ Angesprochen auf den Kampf um den Meistertitel ergänzte Zorc: „Wenn wir weiter um Meisterschaft mitspielen wollen, sollten wir gewinnen. Das ist sehr simpel – in der Umsetzung aber sehr schwierig.“

Vor dem Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München spricht Lucien Favre über die Einsatzchancen von Mats Hummels und den Fitnesszustand von Jadon Sancho. Quelle: Omnisport © Omnisport Vor dem Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München spricht Lucien Favre über die Einsatzchancen von Mats Hummels und den Fitnesszustand von Jadon Sancho. Quelle: Omnisport

„Wir haben mehr Präsenz“

Das sieht auch Lucien Favre so, der Trainer. Im Hinspiel sei man nicht da gewesen, sagte der Coach: „Aber wir sind besser und spielen mit einem anderen System. (3-4-3, d. R.) Das passt besser für unseren Kader. Und wir haben im Winter auch zwei Spieler verpflichtet. Wir haben mehr Präsenz. Wir sind einfach besser.“ Favre bezog sich auf die Zugänge Emre Can und Erling Haaland. Sportdirektor Zorc bezeichnete sie als „zwei Winner-Typen“. Es sei wichtig, dass man sie dazugewonnen habe.

Der BVB, das war am Tag vor der Partie gegen die Münchner nicht zu überhören, sieht sich gerüstet. Mats Hummels, der am Samstag in Wolfsburg ausgewechselt werden musste, ist offenbar einsatzbereit. „Er kann zu 99 Prozent spielen“, sagte Trainer Favre. Ob Can oder Jadon Sancho Kandidaten für die Startelf sind, ließ der Coach offen. Wichtig sei, fügte Sportdirektor Zorc an, dass man an sich glaube. Man müsse das Selbstbewusstsein auch zeigen und im Ballbesitz keine einfachen Fehler machen.

„Es wird sehr wahrscheinlich so sein, dass Bayern mehr Ballbesitz haben wird. Wir müssen es aushalten, dass es Phasen geben wird, in denen sie dominieren. Da muss die gesamte Mannschaft sehr gut verteidigen“, sagte Zorc. „Aber wir werden uns sicher auch unserer eigenen Qualitäten in der Offensive bewusst sein. Wir können immer unsere Tore schießen, und wir können sie schlagen.“

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