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DFB trennt sich von Steffi Jones - Hrubesch übernimmt

kicker-Logo kicker 13.03.2018 kicker.de
Steffi Jones: Nicht mehr für die DFB-Auswahl verantwortlich: Steffi Jones. © imago Nicht mehr für die DFB-Auswahl verantwortlich: Steffi Jones.

Steffi Jones ist nicht mehr Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag bekannt. Nach dem enttäuschenden Auftritt beim SheBelieves-Cup wurde die Zusammenarbeit mit der 45-Jährigen aufgekündigt.

"Steffi Jones hat sich in den vergangenen Jahren als Spielerin und Direktorin große Verdienste um den Frauenfußball erworben. Wir stehen als Präsidium dazu, dass sie in ihrer Rolle als Bundestrainerin eine zweite Chance beim DFB bekommen soll", hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel im August 2017 noch erklärt und den Vertrag mit Jones bis zur Weltmeisterschaft 2019 mit der Option auf ein weiteres Jahr bis zu den Olympischen Spielen verlängert. Nun trennen sich aber die Wege vorzeitig.

Die Fußstapfen von Silvia Neid waren wohl doch zu groß: Nach dem Olympia-Sieg der deutschen Frauen 2016 in Rio de Janeiro hatte Jones das Amt der Bundestrainerin von Neid übernommen, konnte aber an die erfolgreiche Ära nicht anknüpfen. Schon nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM 2017 in den Niederlanden mit dem 1:2 gegen Dänemark stand Jones heftig in der Kritik, bekam aber nochmal eine Chance.

Die konnte sie nicht wirklich nutzen. Tiefpunkt war die 2:3-Heimniederlage gegen Island in der WM-Qualifikation am 20. Oktober 2017. Es war die erste Niederlage in der WM-Qualifikation nach zuvor 26 Siegen in Serie. Ein 4:0 im Test gegen Frankreich Ende November ließ die Kritik zunächst etwas verstummen, beim SheBelieves-Cup offenbarte die DFB-Auswahl aber Mängel in allen Bereichen. Jones fand kein Mittel, um die Mannschaft in die Spur zu bringen. Nach dem 0:1 gegen die USA und dem 2:2 gegen England wurden dem deutschen Team vor allem beim 0:3 gegen Frankreich im abschließenden Spiel die Grenzen aufgezeigt.

Für die beiden bevorstehenden Spiele im April gegen Tschechien und in Slowenien wird Horst Hrubesch die Mannschaft interimsweise übernehmen.

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