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Guardiola droht Transfersperre

sport1.de-Logo sport1.de 17.04.2018

Ärger für Manchester City und Pep Guardiola: Dem frischgebackenen englischen Meister droht eine Transfersperre für die kommenden beiden Transferperioden.

Grund dafür ist die Verpflichtung des argentinischen Talents Benjamín Garre im Jahr 2016.

Pep Guardiola ist seit Sommer 2016 Trainer von Manchester City © Getty Images Pep Guardiola ist seit Sommer 2016 Trainer von Manchester City

Zum damaligen Zeitpunkt war der Offensivspieler von Erstligist Velez Sarsfield 16 Jahre alt. City soll aber schon mit ihm über einen Wechsel auf die Insel verhandelt haben, als er noch 15 war. Das verstößt gegen die Statuten der FIFA.

Entscheidung bahnt sich an

Eigentlich sollte bereits im vergangenen Herbst ein Urteil in diesem Fall verkündet werden. Die Gespräche zogen sich lange hin.

Wie der Daily Telegraph und die Daily Mail nun aber übereinstimmend berichten, wollen der Weltverband und der Internationale Sportgerichtshof CAS in den nächsten sieben Tagen eine Entscheidung bekanntgeben. 

Im Falle einer Strafe droht den Citizens ein ähnliches Schicksal wie Real Madrid, Atletico Madrid und dem FC Barcelona, die wegen Verpflichtungen minderjähriger Spieler für jeweils zwei Transferperioden gesperrt worden waren.

Guardiola plant Einkaufstour

Für Guardiola wäre eine Sperre eine Hiobsbotschaft. Der ehemalige Trainer des FC Bayern will nach dem frühen Aus im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Liverpool im Sommer auf Einkaufstour gehen. 

Um dem ersehnten internationalen Erfolg näherzukommen, soll Guardiola dem Daily Mirror zufolge im Sommer 200 Millionen Pfund (rund 230 Millionen Euro) für neue Stars ausgeben dürfen. Unter anderem sein früherer Bayern-Schützling Thiago und BVB-Profi Julian Weigl stehen angeblich auf seiner Wunschliste.

Ein Lichtblick für Guardiola: Sollte es zu einer Sperre kommen, könnte City diese mithilfe eines Einspruchs um eine Transferperiode nach hinten verschieben. Dies gelang beispielsweise Real und Atletico im Jahr 2016.

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