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Halbzeit-Elfmeter: Darum war die Entscheidung richtig

sport1.de-Logo sport1.de vor 5 Tagen
Guido Winkmann entschied nach dem Halbzeitpfiff auf Elfmeter © Getty Images Guido Winkmann entschied nach dem Halbzeitpfiff auf Elfmeter

Der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Guido Winkmann im Kellerduell zwischen dem FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg (2:0) hat für mächtig Aufregung gesorgt.

Was war geschehen? Winkmann hatte bereits zur Halbzeit gepfiffen, anschließend aber aufgrund eines Handspiels von Freiburgs Marc-Oliver Kempf ein Signal von Video-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus erhalten.

Nach Studium der Bilder entschied der Unparteiische dann auf Strafstoß, obwohl er die erste Halbzeit bereits beendet hatte.

Doch die Entscheidung des 44-Jährigen war in Ordnung. Im offiziellen Regelwerk heißt es, dass der Schiedsrichter - sofern er sich auf dem Feld befindet - auch nach dem Halbzeit- oder Schlusspfiff noch eine Szene anschauen und diese verändern kann.

Wo die Spieler zu diesem Zeitpunkt sind, spielt dabei keine Rolle.

Die Video- und Tonaufzeichnung aus dem Kontrollcenter in Köln belegen nach SID-Informationen eindeutig, dass Steinhaus den Kontakt zu Winkmann aufgenommen hat, als dieser noch auf dem Platz stand.

De Blasis behält die Nerven

Der Großteil der SC-Spieler hatte sich bereits auf dem Weg in die Kabine befunden, als Winkmann die fragliche Szene selbst am Bildschirm überprüfte.

Pablo De Blasis behielt vom Punkt die Nerven (45.+7). "Der Ball geht unzweifelhaft an die Hand. Das ist ein strafbares Handspiel, was uns leider im Spiel verborgen geblieben ist, aber durch den Videoschiedsrichter und dann durch mich am Bildschirm festgestellt worden ist", sagte Winkmann:

"Ein Halbzeitpfiff unterbricht das Spiel erst einmal nur, das ist ganz wichtig. Wäre das zum Beispiel nach dem Schlusspfiff passiert, hätten wir gar keine Eingriffsmöglichkeiten mehr gehabt."

Winkmann weist Freiburg auf Überprüfung hin

Er haben den Freiburger Spielern, "von denen noch drei oder vier auf dem Platz waren, schon kommuniziert, dass Sie bitte warten mögen, weil jetzt gleich ein Check kommt". Aber es sei "natürlich auch so, "dass, wenn man eventuell von einer Entscheidung betroffen ist, die Leute erst mal weitergehen", sagte der Unparteiische.

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