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Hamburger SV: Bernhard Peters will Abseits-Revolution

90min-Logo 90min 12.10.2017 Benedikt Kaninski
1899 Hoffenheim v Hamburger SV - Bundesliga © Matthias Hangst/GettyImages 1899 Hoffenheim v Hamburger SV - Bundesliga

Beim Hamburger SV ist Bernhard Peters als Direktor Sport nicht nur für die Jugendförderung im Verein zuständig. Der frühere Bundestrainer im Hockey hat regelmäßig auch interessante Ideen in Bezug auf den Profifußball, die er gerne auch in die Öffentlichkeit trägt. Gegenüber dem Portal Goal.com sprach Peters offen über eine Abseits-Revolution. 

"​Ich halte die Einführung von Viertellinienabseits für überlegenswert. Das Spiel wird automatisch attraktiver, weil die Stürmer 25 Meter mehr Kombinationsraum bekommen", erklärte der 57-Jährige. Auch andere bekannte Bundesliga-Funktionäre sprachen sich in der Vergangenheit für eine grundsätzliche Neuausrichtung des Abseits aus. Oliver Bierhoff hatte sogar einmal von einem Fußball ohne Abseits gesprochen und erhoffte sich zusätzliche Attraktivität für den Fußball. 

Neben der möglichen Abseits-Revolution hatte Bernhard Peters auch seine eigene Meinung zu einem unbegrenzten Wechselkontingent: "Die Vorteile liegen klar auf der Hand: bessere Kaderdynamik, Einsatz mehrerer Spieler und somit stärkeres Gruppengefühl, besseres Coaching durch die Trainer möglich und leichterer Einsatz von Talenten und Rekonvaleszenten." Durchaus ebenfalls ein interessanter Ansatz, der sich gleichwohl aber ebenso schwierig umsetzen lassen wird. 

Wird beim HSV für seine neuen Ansätze geschätzt: Bernhard Peters

Auch Sportchef Jens Todt beäugte die Äußerungen seines Kollegen eher kritisch: "Bernhard Peters ist dafür bekannt, dass er immer mal wieder quer denkt. Dafür schätzen wir ihn auch sehr. Ich denke aber, dass wir momentan mit der Torlinientechnik und dem Videoschiedsrichter genug Änderungen im Fußball vollzogen haben." Und diese Neuerungen seien für den Fußball insgesamt bereits eine große Herausforderung, bemerkte Todt. 

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