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Im Barça-Blick: Pavóns Ausstiegsklausel wird deutlich angehoben

90min-Logo 90min 11.07.2018 Simon Zimmermann
a man with a football ball: France v Argentina: Round of 16 - 2018 FIFA World Cup Russia © MB Media/GettyImages France v Argentina: Round of 16 - 2018 FIFA World Cup Russia

Messi-Klon Cristian Pavón bleibt wohl vorerst in seiner argentinischen Heimat bei den Boca Juniors. Mit dem 22-Jährigen hat sich Boca auf die Anhebung seiner Ausstiegsklausel verständigt. Am wendigen Offensivspieler sollen mehrere europäische Top-Klubs interessiert sein.

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Die Boca Juniors haben sich für einen möglichen Verkauf von Cristian Pavón finanziell abgesichert. Der 22-Jährige und der Maradona-Klub haben sich darauf verständigt, die Ausstiegsklausel im ohnehin bis 2022 datierten Vertrag kräftig anzuheben. Erst im August 2017 hatte Pavon für fünf Jahre bei Boca verlängert. Statt der bisher festgelegten 30 Millionen Dollar, müssen interessierte Klubs nun 50 Millionen Dollar auf den Tisch legen, um sich die Dienste des Offensivspielers vor Vertragsende zu sichern.

Angedacht war die Anpassung schon vor der ​WM. Der ​FC Arsenal, Paris Saint-Germain und auch ​Barça sollen vor dem Turnierstart ​Interesse am 22-Jährigen gezeigt haben. In der Vorbereitung auf Russland überzeugte Pavón in den Testspielen der Argentinier und beeindruckte dabei auch Superstar und Albiceleste-Kapitän Lionel Messi.

FBL-WC-2018-MATCH50-FRA-ARG © JEWEL SAMAD/GettyImages FBL-WC-2018-MATCH50-FRA-ARG

Der Meister und sein Thronfolger: Messi (l.) und Pavón (r.) verstehen sich blendend

"Ich habe auf dem Rasen einen neuen Partner gefunden. Sein Name ist Cristian Pavón. Er ist schnell und einzigartig. Er hat etwas Eigenes anzubieten. Er findet Räume. Er läuft zwischen den Innenverteidigern und Außenverteidigern. Er ist schnell und hinterlässt in der Mannschaft einen ähnlichen Eindruck wie Ángel Di María", ​schwärmte Messi Ende Mai. Den Verantwortlichen in Barcelona soll er einen ​Transfer des Youngsters wärmstens ans Herz gelegt haben.

Pavóns Weg führt früher oder später nach Europa

Nun wäre die Verpflichtung des 1,67 Meter kleinen Außenstürmers um ein Vielfaches kostspieliger. "Pavon bleibt. Die Klausel liegt bei 50 Millionen Euro, das war, was wir wollten“, bestätigte Boca-Präsident Daniel Angelici gegenüber TV-Sender ESPN bei seiner Ankunft in der USA, wo sich der argentinische Traditionsklub auf die kommende Saison vorbereitet. 

"Wir haben mit seinem Manager, mit ihm und seiner Familie gesprochen und kamen zu einer Einigung. Er weiß, dass seine Zukunft kurz- oder mittelfristig in Europa liegt, aber vorerst genießt er es hier zu sein und lässt die Fans von Boca es genießen“, erklärte Angelici weiter.

Bis zum enttäuschenden Achtelfinal-Aus der Argentinier war Pavon einer der wenigen im argentinischen Team, der mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen konnte. Der neue Messi-Spezi kam in allen vier Partien zum Einsatz, im K.o.-Spiel gegen Frankreich stand er in der Startelf. Eine Torbeteiligung gelang Pavon dabei aber nicht. Anders als für seinen Klub, wo er in der abgelaufenen Spielzeit in 32 Einsätzen sieben Treffer und 19 Vorlagen zu verzeichnen hatte.

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