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Köln vs. HSV: Absteiger-Duell endet unentschieden

90min-Logo 90min vor 4 Tagen Jan Kup
1. FC Koeln v Hamburger SV - Second Bundesliga © Lars Baron/GettyImages 1. FC Koeln v Hamburger SV - Second Bundesliga

​Am Montagabend trafen in der 2. Bundesliga der 1. FC Köln und der HSV aufeinander. Im Duell der beiden Absteiger gab es am Ende keinen Sieger.

Mit einem Sieg vor heimischem Publikum hätten die ​Kölner den direkten Aufstieg schon so gut wie fix machen können - durch das 1:1 gegen den HSV ist die Lage der Domstädter natürlich dennoch weiterhin komfortabel (zehn Punkte Vorsprung auf Rang drei). Auch die Gäste aus dem Norden können sich mit dem Remis sicherlich anfreunden, schließlich trat man die Reise ins Rheinland arg personalgeschwächt an (u.a. Lasogga und Hunt fehlten).

Die Kölner waren in der 1. Halbzeit das etwas überlegene und aktivere Team, kamen jedoch zunächst zu keinen zwingenden Torchancen. So musste ein Standard zur Führung herhalten: Nach einem Eckball verlängerte Höger auf Drexler, der am schnellsten reagierte und den Ball über die Linie drückte (26.'). Eine verdiente Führung für die Gastgeber - und gleichzeitig ein Weckruf für den ​HSV, der (zwar nur langsam) besser ins Spiel fand.

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Dieser Eindruck verfestigte in der zweiten Hälfte, in der die Rothosen deutlich zielstrebiger agierten und sichtlich bemüht waren, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch ohne gelernten Mittelstürmer kamen die Hamburger zu keinen nennenswerten Torchancen. Das änderte sich mit der Hereinnahme von Wintzheimer, der nur vier Minuten nach seiner Einwechslung den mittlerweile verdienten 1:1-Ausgleich erzielen konnte (85.'). Im Anschluss an eine Ecke traf der Angreifer aus dem Gewühl heraus.

Danach folgte eine wilde und hektische Schlussphase, in welcher allerdings kein Team mehr den Lucky Punch setzen konnte.

Der Effzeh thront mit 59 Punkten auf dem ersten Rang, der HSV belegt mit 52 Zählern den zweiten Platz. Union Berlin (49 Punkte), der SC Paderborn (48) sowie Holstein Kiel (46) und Heidenheim (46) liegen jedoch weiterhin in Schlagdistanz zum einstigen Bundesliga-Dino.

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