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Komische erste, spannende zweite Hälfte - und am Ende spielen Frankfurt und Köln wieder 1:1

kicker-Logo kicker 25.09.2021

Das Ergebnis war logisch, der Weg dorthin aber mitunter kurios: Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln trennten sich mit 1:1. Für Frankfurt hatte es das Ergebnis zuvor bereits viermal, für Köln zweimal in Serie gegeben.

Ein Bild mit Symbolcharakter an diesem Tag: Der eine mit Turban, der andere mit Taschentuch in der Nase, der nächste mit Schmerzen am Kopf. © imago images/Jan Huebner Ein Bild mit Symbolcharakter an diesem Tag: Der eine mit Turban, der andere mit Taschentuch in der Nase, der nächste mit Schmerzen am Kopf.

Borré mit Premierentreffer für die Eintracht

Frankfurts Trainer Oliver Glasner beorderte nach dem 1:1-Remis in Wolfsburg, dem wettbewerbsübergreifend fünften Unentschieden in Serie, zwei neue Männer in die Startelf: Hauge und Chandler (Saisondebüt) ersetzten Kamada und da Costa (beide Bank).

FC-Coach Steffen Baumgart tauschte nach dem 1:1 gegen Leipzig immerhin drei Personalien aus: Anstelle von Uth, Thielmann (beide Bank) und Schmitz (nicht im Kader) begannen Kainz und Andersson.

Perfekter FC-Start

Frankfurt begann mit Lammers und Borré in der Doppelspitze druckvoll und presste früh, doch die Gäste konnten sich immer wieder gut lösen und bekamen dadurch dann im Mittelfeld mehr Raum. So erarbeiteten sich die Geißböcke früh ein leichtes Übergewicht, welches nach dem verletzungsbedingten Wechsel (11., da Costa für Durm) noch deutlicher wurde und in das 1:0 mündete: Nach einer eigentlich schon geklärten Ecke brachte Schmitz den Ball noch einmal in den Strafraum, wo Hector direkt ablegte und Skhiri versenkte (14.). 

Anschließend verlor das Spiel völlig den Faden. Beide Teams spielten keineswegs unfair, dennoch musste Schiedsrichter Martin Petersen permanent aufgrund unzähliger Kopfverletzungen unterbrechen. Kilian wurde vom eigenen Keeper getroffen und musste wenig später durch Jorge Meré ersetzt werden (35.), auch Modeste, Hinteregger, Chandler, Schmitz und Skhiri mussten zwischenzeitlich an der Seitenlinie behandelt werden. 

Unterbrechung folgt auf Unterbrechung - dann kommt Borré

Folgerichtig leuchtete nach 45 Minuten eine Acht auf der Anzeigentafel - und als die Kugel endlich wieder lief, boten beide Teams viel Tempo. Es ging hin und her, letztlich schlugen aber die Gastgeber tatsächlich noch zu: Kostic wurde gut von Hauge bedient und hatte dann das Auge für Borré, der die flache Hereingabe sicher zum 1:1 und seinem ersten Saisontreffer vollendete - in der sechsten Minute der Nachspielzeit!

Zur zweiten Hälfte entschied sich Baumgart für Wechsel drei und vier, brachte Ehizibue und Thielmann für Schmitz und Ljubicic. Mit Wiederanpfiff gab es allen voran wieder Fußball zu sehen und die Eintracht erspielte sich ein leichtes optisches Übergewicht. Dennoch ging wieder der FC in Führung - dachten zumindest alle: Trapp konnte Dudas Schuss nicht festhalten, Modeste spritzte dazwischen. So gelangte der Ball zu Kainz, der zum 2:1 einschob. Da Modeste bei Dudas Schuss jedoch im Abseits gestanden hatte, wurde der Treffer nach Ansicht der Bilder vom VAR zurückgenommen (54.). 

Frankfurt will den Dreier - am Ende gibt es das fünfte 1:1 in Folge

Die Eintracht reagierte auf den Beinahe-Gegentreffer mit wütenden Angriffen, der eingewechselte Kamada (63.) und Hinteregger (69.) verpassten aber die Führung. Von den Kölnern kam offensiv im zweiten Abschnitt nicht mehr viel, lediglich Standards sorgten für ein wenig Gefahr. 

Spannend war es bis zum Schluss, doch wirklich Nennenswertes brachte auch Frankfurt in der Schlussphase nicht mehr auf den Platz, so blieb es nach einer merkwürdigen Partie beim letztlich gerechten 1:1. Frankfurt trennte sich wettbewerbsübergreifend bereits zum fünften Mal in Serie mit diesem Ergebnis vom Gegner, Köln zum dritten Mal. Die Eintracht wartet in dieser Saison damit weiterhin auf einen Sieg.

Nächsten Sonntag ist Frankfurt beim FC Bayern zu Gast (17.30 Uhr). Köln empfängt am Freitag die SpVgg Greuther Fürth (20.30 Uhr).

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