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Kommentar: Die Fußball-WM in Katar bleibt ein Skandal ohnegleichen

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 18.06.2019 Frank Nägele
Im Visier der Justiz: Michel Platini © AFP Im Visier der Justiz: Michel Platini

Anmerkung der Redaktion: Bei den in diesem Artikel dargestellten Meinungen handelt es sich um die Ansichten des Autors, wie sie von unserem Partner publiziert wurden. Sie widerspiegeln nicht die Meinung von Microsoft News oder Microsoft.

Inzwischen weiß auch der Letzte, dass die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ein schmutziges Geschäft war. Niemand auf diesem Planeten hatte ein Interesse daran, dass diese WM in Katar stattfindet. Außer Katar selbst. Aufgrund seines unermesslichen Reichtums verfügt das Emirat allerdings über Möglichkeiten, einflussreiche Menschen  an seinem Interesse teilhaben zu lassen. Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Sport.

Geld, Korruption und finsterer politischer Wille

In diesem Zusammenhang wurde am Dienstag der ehemalige Fußballstar und Uefa-Präsident Michel Platini von der französischen Justiz vernommen.

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 Die ersten Schlagzeilen kündeten von „Verhaftung“, daraus wurde dann zwar nur eine „Vernehmung“. Für die Sache macht das  keinen Unterschied. Die Fakten sprechen für sich.  Wenige Tage nach einem Spitzentreffen im Elysée-Palast mit Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy, Platini und Kronprinz Tamim bin Hamad  al-Thani erhielt Katar 2010 den WM-Zuschlag. Platinis Sohn wurde Manager des katarischen Investmentfonds QSI, der 2011  Sarkozys Lieblingsklub Paris St. Germain kaufte. Seitdem ist Katar  einer der wichtigsten Player im globalen Fußball.

Welche Beweise  die französische Justiz am Ende in  der Hand halten wird, spielt für die Sache ebenfalls keine Rolle. Die WM-Vergabe auf der Basis von  Geld,  Korruption und finsterem politischem Willen  bleibt ein Skandal ohnegleichen. Er wird nur übertroffen vom Ergebnis:  Die WM 2022 wird in Katar stattfinden. Und niemand wird es verhindern.

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