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Kreativer Fan-Protest: DFB droht der Cornflakes-Kollaps

kicker-Logo kicker 12.09.2018 kicker.de
Jan Löhmannsröben: Erfährt gewaltigen Zuspruch aus den Fanlagern: Kaiserslauterns Jan Löhmannsröben. © imago Erfährt gewaltigen Zuspruch aus den Fanlagern: Kaiserslauterns Jan Löhmannsröben.

Weil Kaiserslauterns Jan Löhmannsröben nach dem 1:1 beim FSV Zwickau eine Schimpftirade gegen Schiedsrichter Markus Wollenweber losgelassen hatte, muss sich der Spieler nun in einem Ermittlungsverfahren vor dem DFB verantworten. Dabei erfährt Löhmannsröben kuriose Unterstützung aus der Fanszene. Nicht nur aus Kaiserslautern, sondern aus ganz Deutschland.

Den Anfang machte ein Anhänger des FCK vor rund einer Woche, als er via Facebook zum Protest gegen den DFB aufrief - mit Erfolg. In seinem Beitrag fordert er dazu auf, den von Löhmannsröben im Affekt geäußerten Ratschlag, der Schiedsrichter solle doch Cornflakes zählen, wörtlich zu nehmen.

Eine Überraschung für den DFB

Dementsprechend legte er allen Fans nahe, "bis Dienstag, 11. September, möglichst viele Cornflakes-Packungen zu kaufen und diese am selben Tag bis 15 Uhr an die DFB-Zentrale nach Frankfurt zu senden. Mögen die Herren vor Ort nach der glitzernden Länderspielpause die Überraschung bekommen, die sie verdienen."

Die Resonanz hierauf war beachtlich. Getreu dem Motto "In den Farben getrennt, in der Sache vereint", schlossen sich mittlerweile nicht nur Anhänger der Roten Teufel, sondern Fußballfans aus ganz Deutschland der Protestaktion an. In den sozialen Medien kursieren derzeit Bilder von fertig gepackten und an die DFB-Zentrale "z. Hd. Hr. Grindel" adressierten Cornflakes-Packungen aus München, Berlin, Bremen, Dortmund, Rostock, Dresden oder aber auch Mannheim.

Mittwoch: Cornflakes treffen in Frankfurt ein

Wie der DFB auf die Massen an Paketen reagieren wird, die am Mittwochnachmittag in der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt am Main eintreffen sollen, bleibt abzuwarten. Zudem stellt sich die Frage, inwieweit diese friedliche und kreative Form des Protestes Löhmannsröben, der am Montag ein Statement abgegeben hatte, weiterhelfen wird.

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