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Neuer Trikotsponsor: So umgeht Paris Saint-Germain Strafen im Financial Fairplay

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier vor 6 Tagen berliner-kurier
Superstar Kylian Mbappé zeigt das neue Champions-Legaue-Trikot von PSG. Anders als die Basketballer laufen die Fußballer aber mit Ärmeln auf. © AFP Superstar Kylian Mbappé zeigt das neue Champions-Legaue-Trikot von PSG. Anders als die Basketballer laufen die Fußballer aber mit Ärmeln auf.

Durch Mega-Einnahmen aus einem neuen Ausrüster-Deal will der französische Fußball-Meister Paris St. Germain einer Bestrafung wegen Verstößen gegen die Financial-Fair-Play-Regeln der UEFA endgültig entgehen. Für die Nutzung neuer Heim- und Auswärtstrikots eines US-Herstellers (Jordan Brand) in den kommenden drei Champions-League-Jahren kann PSG angeblich mit 200 Millionen Euro rechnen. Damit würde der Klub des deutschen Trainers Thomas Tuchel einen großen Schritt in Richtung einer regelkonformen Bilanz machen.

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PSG-Präsident: „Niemand muss sich Sorgen machen“

„Ich habe immer gesagt, dass sich niemand Sorgen machen muss, weil unsere Einnahmen noch steigen werden“, sagte der katarische PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi der französischen Nachrichtenagentur AFP bei der Vorstellung des Outfits in Paris.

Geradezu euphorisch fügte Al-Khelaifi hinzu: „Wir sind jetzt eine der drei größten Marken in der Fußball-Welt.“

PSG war aufgrund der letztjährigen Rekordtransfers des brasilianischen Superstars Neymar für 222 Millionen Euro und des mittlerweile zum Weltmeister aufgestiegenen Franzosen Kylian Mbappe für 180 Millionen ins Visier der UEFA-Kontrolleure geraten. Nachdem eine erste Überprüfung des Pariser Finanzgebarens bereits abgeschlossen worden war, eröffnete die UEFA die Untersuchungen im vergangenen Juli erneut. Ein Ergebnis ist noch nicht bekannt.

Ein Großkonzern, zwei Sponsoringverträge

Der Clou: Der neue Trikot-Deal mit „Jordan Brand“ ist ein zusätzliches Einkommen zu dem vom eigentlichen Ausrüster „Nike“ – dem Mutterkonzern von „Jordan“. Der US-Konzern ist seit jahren Trikotsponsor des französischen Meisters. Dass „Jordan“ Fußballtrikots liefert ist neu – bislang ist die Marke aus dem Basketball bekannt. Nicht umsonst ist sie nach einem der besten Körbewerfer aller Zeiten, Michael „Air“ Jordan, benannt.

Trikot schnell ausverkauft

Genau diese Ausnahme bringt PSG auch gleich die nächsten Einnahmen: Kaum war das Trikot am Donnerstagabend erstmals präsentiert worden, schlugen die Käufer zu. Wer Freitagmorgen ein Trikot über den offiziellen PSG-Shop bestellen wollte, ging leer aus. Ausverkauft. Und schon können wieder die Euros für den nächsten Megatransfer gezählt werden. (sku, sid)

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