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Nico Kovac vertraut seinem Bauchgefühl

SZ.de-Logo SZ.de vor 4 Tagen Von Sebastian Fischer
Hat in diesen Tagen viel zu lachen in München: Trainer Niko Kovac. © Getty Images for Paulaner Hat in diesen Tagen viel zu lachen in München: Trainer Niko Kovac.

• Der neue Bayern-Trainer Niko Kovac hat mit München noch kein Spiel in dieser Saison verloren und dabei viele richtige Personalentscheidungen getroffen.

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• "Ich verlasse mich auf meinen Bauch und auf die Bäuche meiner Kollegen", sagt der gebürtige Berliner.

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Niko Kovac ist in den vergangenen Wochen viel gelobt worden, der Trainer des FC Bayern hat in dieser Bundesligasaison noch keine offensichtliche Fehlentscheidung getroffen, die Münchner haben kaum eine Schwäche offenbart und noch nicht verloren. Vor dem Spiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen und dem Start in die Champions League am Mittwoch bei Benfica Lissabon hat Kovac, 46, nun darüber gesprochen, wie er seine Entscheidungen trifft: "Analytisch gehen wir die Woche an. Aber dann, wenn es drum geht, muss der Bauch entscheiden." Nicht nur der: "Ich verlasse mich auf meinen Bauch und auf die Bäuche meiner Kollegen."

Was die Bäuche im Trainerstab des Meisters vor dem Spiel am Samstag entscheiden, dürfte nicht allzu überraschend sein. Joshua Kimmich, der nach zwei überzeugenden Länderspielen auch in Zukunft für Deutschland im defensiven Mittelfeld auflaufen soll, werde für den FC Bayern weiterhin als Rechtsverteidiger spielen. Das habe er Kimmich mit ein paar lobenden Worten erklärt, sagte Kovac. Eine Dreierkette in der Abwehr, so etwas wie die heimliche Leidenschaft des Trainers, sei derzeit auch eher keine Option. Mats Hummels könnte in der Innenverteidigung eine Pause bekommen. Auf der Sechserposition hat Kovac die Wahl zwischen dem spielstarken Thiago und dem physisch stärkeren Javier Martínez.

Was der Bauch des Trainers vor den darauffolgenden Spielen, insgesamt sieben in 22 Tagen, empfehlen könnte, ist schon etwas spannender. Erst danach will Kovac nämlich sein erstes Fazit ziehen, all dem Lob zum Trotz. Und bis dahin gibt es durchaus wichtige Beschlüsse zu treffen. Solche zum Beispiel, die drei Profis betreffen, die zum erfolgreichen Saisonstart bislang kaum etwas beigetragen haben: James Rodríguez, Renato Sanches und Serge Gnabry.

Was passiert mit James, Sanches und Gnabry?

Der Kolumbianer James stieg im Sommer mit Fitness-Rückstand nach dem WM-Urlaub ins Training ein, diesen habe er inzwischen aufgeholt, berichtete Kovac. Eine Einladung zur Nationalelf sagte James jüngst ab, um in München zu trainieren. "Ich habe ihm gesagt, dass ich das sehr gut fand", sagte Kovac. "Das zeigt, dass er hier Fuß fassen möchte." James werde "mit Sicherheit" in den nächsten Spielen zum Einsatz kommen.

Renato Sanches, mit dessen Abschied im Sommer viele gerechnet hatten, überzeugte in der Vorbereitung, kam dann aber nicht zum Zug. Sanches werde in seine Geburtsstadt Lissabon "nicht als Reiseführer" mitfliegen, sagte Kovac. Und Flügelspieler Gnabry, ebenfalls ein Gewinner der Vorbereitung, hat den Vorteil, dass im Angriff nicht wie im Mittelfeld ein Überangebot herrscht: Franck Ribéry hatte in den Trainingseinheiten der vergangenen Woche immer mal wieder Probleme mit dem Oberschenkel. "Glauben Sie mir", sagte Kovac also: "Alle meine Spieler werden viele Spiele machen und glücklich sein."

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