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PSG-Absage: Weigl erläutert Verbleib in Dortmund

90min-Logo 90min 12.09.2018 Matti Kaufmann

VfL Osnabruck v Borussia Dortmund v Lazio - Friendly © TF-Images/GettyImages VfL Osnabruck v Borussia Dortmund v Lazio - Friendly

​Über mehrere Wochen hinweg wurde Julian Weigl mit einem Übergang zu Paris St. Germain in Verbindung gebracht. Der Lieblingsschüler von Thomas Tuchel entschied sich jedoch gegen einen Transfer in diesem Sommer. Bereitschaft, ​Borussia Dortmund zu verlassen, ist von dem Mittelfeldmann nie ausgegangen.

Summen von 50 bis gar 80 Millionen Euro wurden in diesem Sommer als mögliche Ablöse für Julian Weigl gehandelt. Insbesondere Paris St. Germain, mit dessen neuem Trainer Thomas Tuchel, ​wurde hochgradiges Interesse an dem Dortmunder Mittelfeldspieler nachgesagt.

Mit Gerüchten gerechnet

„Dass diese Gerüchte aufkommen würden, war mir schon in dem Moment klar, als Thomas Tuchel als neuer Paris-Trainer feststand“, erklärt Weigl in der Sport Bild. „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich beim BVB sehr gut mit ihm verstanden habe und er mich auf das Level geführt hat, auf dem ich heute bin. Ich habe mich also auf die Situation vorbereitet. Als die Gerüchte dann irgendwann die Runde machten, war es mir anfangs egal.“

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Als in den Medien jedoch eine angeblich Zusage für einen Wechsel nach Paris kolportiert wurde, haben enge Freunde den Kontakt zu Weigl gesucht und gefragt, warum er nichts von seinem Transfer erzählt habe. Dann „fing das Thema an zu nerven“, gibt Weigl zu.

VfL Osnabrück v Borussia Dortmund - Frendly Match © TF-Images/GettyImages VfL Osnabrück v Borussia Dortmund - Frendly Match

Julian Weigl trotzte der Anfrage aus Paris 

Mehrere Gespräche hat Weigl mit Tuchel geführt – Absichten, einen Transfer über die Bühne bringen zu wollen, hegte der fünffache deutsche Nationalspieler aber nicht: „Es gab von meiner Seite aus keine Bereitschaft, den BVB in diesem Sommer zu verlassen.“ Mit Lucien Favre muss sich Weigl erneut unter einem neuen Trainer beweisen.

Der Schweizer ist schon mal von den Fähigkeiten Weigl überzeugt, sagt: „Er ist eine Nummer sechs, aber er kann auch weiter vorne spielen. Und das in verschiedenen Systemen. Julian hat ein enormes Potenzial.“ Einfach wird es für Weigl ob der im Sommer geholten Neuzugänge aber nicht.

Hochdotierte Konkurrenz

Der BVB verstärkte sein zentrales Mittelfeld mit den arrivierten Axel Witsel und Thomas Delaney. In die Planungen, das Duo unter Vertrag zu nehmen, sei Weigl zwar nicht involviert worden. Der 23-Jährige habe die Transfers aber auch nicht als Kritik an seiner Person oder Leistung empfunden: „Ich bin sicher, dass wir im Mittelfeld gut harmonieren und voneinander profitieren können.“

Weigl selbst weiß, ​dass er „ein ganz wichtiges Jahr“ vor der Brust hat. Die Überlastung des Adduktorenansatzes, die den Mittelfeldspieler seit der finalen Phase der vergangenen Rückrunde zu schaffen machte, ist ausgeheilt. Weigl: „Ich will mich anbieten, gute Leistungen abliefern und zeigen, was in mir steckt.“

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