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Review | Sensation! Sevilla wirft Manchester United aus der Champions League

90min-Logo 90min 13.03.2018 Jan Marschke
a group of men playing a game of football: Manchester United v Sevilla FC - UEFA Champions League Round of 16: Second Leg © Michael Regan/GettyImages Manchester United v Sevilla FC - UEFA Champions League Round of 16: Second Leg

​Durch zwei Treffer des eingewechselten Wissam Ben Yedder zieht der FC Sevilla erstmals nach 60 Jahren ins Viertelfinale der Champions League ein. Ein später Anschlusstreffer von Romelu Lukaku sorgte lediglich für Ergebniskosmetik.

Manchester United  1:2  FC Sevilla

Tore: 0:1 Ben Yedder (74.), 0:2 Ben Yedder (78.), 1:2 Lukaku (84.)

Nach dem 0:0 im Hinspiel benötigten beide Teams eine konzentrierte Leistung, um sich den Traum vom Viertelfinale zu erfüllen. Allen voran Manchester United, die sich bloß kein Gegentor fangen durften. Sowohl José Mourinho, als auch Vincenzo Montella verzichteten in ihren Startaufstellungen auf größere Überraschungen.

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​​Die Gastgeber fanden gut in die Partie und machten in den ersten Minuten ordentlich Dampf. Romelu Lukaku kam bereits nach wenigen Minuten zu einem ersten Abschlussversuch, doch der Ball ging in die Zuschauerränge.

Nach dem guten Beginn fingen sich die Gäste aus Spanien ein wenig und mischten Beton an. Die 'Red Devils' blieben zwar die spielbestimmende Mannschaft, verzweifelten jedoch am Abwehrbollwerk der Andalusier, die anscheinend via Konter den Viertelfinal-Einzug perfekt machen wollten. Aufgrund des höheren Engagements hätte der englische Spitzenklub eine Halbzeitführung durchaus verdient gehabt.

​​Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst das gleiche Bild. Nach gut 55 Minuten brachte José Mourinho sein "enfant terrible" Paul Pogba. Doch der Franzose konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Im Gegenteil, die Gäste wurden nun mutiger und gingen durch den eingewechselten Wissam Ben Yedder völlig überraschend in Führung (74.). Mit seinem zweiten Ballkontakt brachte der Edeljoker seine Mannschaft dem Viertelfinale ein ganzes Stück näher. 

Und es kam noch besser: nach einem Eckball, den die Sevillaner eher unmotiviert ausführten, konnte das Team von der iberischen Halbinsel gar auf 2:0 erhöhen. Wieder war es Ben Yedder, der sich diesmal gegen Ashley Young behaupten konnte (78.). David De Gea versuchte den Ball noch zu klären, allerdings verriet die Torlinientechnik, dass das Leder die Linie vollständig überschritten hatte.

Ganz Old Trafford war im Schockzustand. Daran konnte auch der Anschlusstreffer von Lukaku nicht mehr viel ändern (84.). Zwar keimte kurzzeitig Hoffnung auf, doch das Abwehrbollwerk aus Andalusien ließ sich kein zweites Mal knacken.

Aufgrund der starken Abwehrleistung und der Kaltschnäuzigkeit in der Offensive steht der FC Sevilla zurecht unter den letzten Acht der diesjährigen Königsklassen-Saison. José Mourinho dürften nun unangenehme Tage bevorstehen, nun muss in der Liga mindestens Platz 4 erreicht werden.

Star des Spiels: Wissam Ben Yedder - Er kam, sah und traf doppelt. Trotz seiner späten Einwechslung schoss er sein Team im Alleingang ins Viertelfinale. Blieb in beiden Situationen eiskalt vor dem Kasten.

Flop des Spiels: Eric Bailly - Ließ Gegenspieler Ben Yedder bei dessen Führungstreffer viel zu viel Platz. Zwar spielte er eine starke erste Hälfte, doch wer in den entscheidenden Situationen patzt, steht nun mal am Ende auf der Verliererstraße.

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