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Schützenhilfe im Abstiegskampf: Jetzt kann dem HSV nur noch Freiburg helfen

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 16.04.2018
Montag hofft man beim HSV um jubelnde Freiburger, am Sonnabend sollen Nils Petersen und Co. die Punkte in Hamburg lassen. © WITTERS Montag hofft man beim HSV um jubelnde Freiburger, am Sonnabend sollen Nils Petersen und Co. die Punkte in Hamburg lassen.

Dieser Gegner entscheidet die HSV-Zukunft. Montag muss der SC Freiburg in Mainz gewinnen, damit der Abstand auf Relegationsplatz 16 für die Hamburger nicht auf acht Punkte anwächst. Fünf Tage später kommt Freiburg dann in den Volkspark und muss gegen den HSV (ab 15.30 Uhr im MOPO-Liveticker) verlieren. Zwei Spiele, eine Mannschaft im Fokus. Nur Freiburg kann jetzt noch helfen. 

Bei HSV-Trainer Christian Titz wird am Montagabend in Schenefeld der Fernseher laufen. Nur hinschauen will der 47-Jährige erst mal nicht so richtig. „Ich glaube, es ist nicht ratsam, wenn man ein Spiel mit Emotionen anschaut und die ganze Zeit auf ein bestimmtes Ergebnis hofft.  Ich will in erster Linie Freiburg sehen, weil es unser nächster Gegner ist“, sagt der HSV-Coach, der sich deswegen erst nach dem Abpfiff die Partie noch mal ganz in Ruhe reinziehen will. 

Die Frage nach seinem Wunschergebnis ist für den Coach schnell beantwortet. „Es wäre schön, wenn Mainz auf jeden Fall nicht gewinnen würde, damit wir dranbleiben. Wir würden dann mit einem Heimsieg gegen Freiburg am Wochenende noch mal eine gute Chance bekommen“, rechnet Titz vor.

Die Traumkonstellation sieht für den HSV wie folgt aus. Montag gewinnt Freiburg in Mainz, am Wochenende schlägt der HSV Freiburg und Mainz verliert in Augsburg. Plötzlich wären die Hamburger wieder auf zwei Punkte am Relegationsplatz dran. Das Problem: Der HSV ist auf die Hilfe anderer angewiesen.

Im schlimmsten Fall kann es auch so kommen, dass bereits am kommenden Wochenende der Abstieg besiegelt wird. Entscheidend ist so oder so Freiburg. „Es ist immer scheiße, im Leistungssport auf andere gucken zu müssen“, sagt Bernhard Peters, Direktor Sport. Der HSV hat trotzdem keine andere Wahl.

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