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Spätstarter gegen Frühstarter

dw.com-Logo dw.com 17.02.2017 Tobias Oelmaier

Leipzigs Kapitän Dominik Kaiser, vorne, entwischt am 21. September 2016 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach dem Schweden Oscar Wendt. © picture-alliance/dpa/Fotostand Leipzigs Kapitän Dominik Kaiser, vorne, entwischt am 21. September 2016 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach dem Schweden Oscar Wendt.

RB Leipzig war das Team der Vorrunde, aber zuletzt hagelte es zwei Niederlagen. Mönchengladbach dagegen rollt das Feld von hinten auf. Jetzt treffen sie aufeinander. Und die Liga wartet auf ihr 50.000. Tor.

FC Augsburg - Bayer Leverkusen

Am Freitag (20.30 Uhr im DW-Liveticker) könnte zum Auftakt des 21. Spieltages das 50.000. Tor der Bundesliga-Geschichte fallen. 49.999 sind es bis jetzt. Aber wer wird es machen? Bei den Buchmachern ist der Leverkusener Chicharito ganz vorne. Könnte klappen, denn Leverkusen ist ein Angstgegner des FCA. Im letzten Heimspiel gegen Bayer vergeigte man sogar eine 3:0-Führung. Und daheim gelangen den Augsburgern bisher nur neun Saisontore - Liga-Minusrekord.

Hertha BSC - Bayern München

Am Samstagnachmittag (15:30 Uhr im DW-Liveticker) hat Hertha BSC den FC Bayern zu Gast. Die Berliner hatten in der Hinrunde überzeugt, aber jetzt scheint ihnen doch etwas die Luft auszugehen. Fünf der letzten sieben Ligaspiele gingen verloren. Auch die Bayern sind in der Meisterschaft momentan alles andere als souverän. Aber dank der Schwäche der Konkurrenz eilen sie dem fünften Titel in Folge entgegen. Und wer weiß, wie sich das eindruckvolle5:1 in der Champions League gegen den FC Arsenal auswirkt.

Die Hertha wartet seit acht Jahren auf einen Sieg gegen den FCB. Dabei sollte ihr Trainer, Pal Dardai, doch eigentlich wissen, wie man gewinnt: Bei den letzten drei Erfolgen über die Münchener hatte er noch als Spieler für die Berliner auf dem Platz gestanden.

Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg

Dürfen sich die Münchener einen Schub aus der Champions League erhoffen, so muss Borussia Dortmund den internationalen Auftritt in Lissabon vom Dienstag ganz schnell abschütteln. 0:1 bei Benfica, dazu die Erkenntnis, dass Pierre-Emerick Aubameyang nach seinem Ausflug zum Afrika-Cup noch nicht wieder die alte Treffsicherheit zurückerlangt hat. Und davor die Pleite beim abgeschlagenen Schlusslicht Darmstadt 98.

Jetzt, gegen Wolfsburg, hilft vielleicht der Blick auf die Statistik: 40 Tore schossen die Dortmunder in den vergangenen 15 Duellen mit dem VfL, zuletzt gewannen sie zweimal mit 5:1. Und zu Hause ist Dortmund unbestritten eine Macht, ist seit 30 Spielen ungeschlagen. Allerdings muss der BVB gegen Wolfsburg auf seine lautesten Unterstützer verzichten. Nach den geschmacklosen und beleidigenden Bannern im Spiel gegen Leipzig muss jetzt zur Strafe die legendäre Südtribüne mit ihren 25.000 Stehplätzen leer bleiben.

FSV Mainz 05 - Werder Bremen

Werder Bremen kämpft wieder gegen den Abstieg. Seit der Winterpause haben die Norddeutschen alle vier Partien verloren. Wie gut, dass jetzt die Reise nach Mainz ansteht. Denn nirgendwo in der Fremde waren die Bremer in der Bundesliga-Historie erfolgreicher als beim FSV.

1899 Hoffenheim - SV Darmstadt 98

Da war doch was... Vor einem Jahr verlor die TSG ihr Heimspiel gegen den damaligen Aufsteiger mit 0:2, Trainer Huub Stevens trat zurück und machte Platz für Julian Nagelsmann. Unter dem mauserte sich Hoffenheim zu einem Spitzenklub. Einen nochmaliger Fauxpas gegen die "Lilien" soll es nicht geben, zumal die Hoffenheimer Heimbilanz in dieser Saison vorzüglich ist. Noch gab es keine Niederlage vor eigenem Publikum. Bis vor einer Woche hätte wohl niemand auch nur einen Pflifferling auf den Tabellenletzten aus Darmstadt gegeben, aber dann gelang der Sieg gegen Borussia Dortmund. Seither scheint vieles möglich.

Eintracht Frankfurt - FC Ingolstadt

Auf einen Sieger zu tippen, ist schwierig bei diesem Duell. Denn alle drei Pflichtspiel-Begegnungen zwischen den beiden Klubs in Frankfurt endeten unentschieden. Allerdings sind die Frankfurter klarer Favorit gegen den Abstiegskandidaten, der vor allem im Angriff ein Problem hat. In drei der vergangenen vier Spiele traf der FCI das Tor nicht, hinzu kam fast regelmäßig der Einbruch in den Schlussminuten. Eigentlich braucht die Eintracht also nur Geduld.

Hamburger SV - SC Freiburg

Der Hamburger SV will seinen Aufwärtstrend auch gegen die Freiburger bestätigen. Die winken mit ihrem Low-Budget-Kader aus dem gesicherten Mittelfeld, während der HSV mit seinen teils hervorragenden Einzelkönnern gerade erst den Abstiegsrängen entkommen ist. Zuletzt gelangen den Hamburgern drei Pflichtspielsiege in Folge. Zu Hause ist man gar seit Anfang November ungeschlagen.

Borussia Mönchengladbach - RB Leipzig

Hatten wir das nicht schon mal? Borussia Mönchengladbach verschläft einen Saisonstart und muss sich mühsam vom Tabellenende nach vorne arbeiten. So geschehen vergangene Saison. Die Aufholjagd endete sogar noch in der Champions-League-Qualifikation, in der sich das Team von Trainer André Schubert dann gegen die Underdogs aus Bern durchsetzte.

Seither war wieder der Wurm drin bei der Borussia, der Schubert-Effekt schnell verflogen. Die Gladbacher dümpelten im hinteren Mittelfeld vor sich hin, Dieter Hecking übernahm die Regie, und seither geht es bergauf. Noch ist man unter dem neuen Trainer ungeschlagen, zu Buche stehen zehn Punkte aus vier Spielen.

Gegenläufig ist der Trend beim Gegner an diesem Sonntag (15:30 Uhr im DW-Liveticker). RB Leipzig ist zwar noch Zweiter der Tabelle, hat aber nach zwei Niederlagen in Serie den Anschluss an den FC Bayern zunächst verloren. Der scheinbar unschlagbare Aufsteiger ist schlagbar geworden. Und bei den wiedererstarkten Gladbachern droht sogar die vierte Auswärtsniederlage nacheinander.

1. FC Köln - Schalke 04

Am späteren Sonntagnachmittag (17.30 Uhr im DW-Liveticker) beschließen die Kölner und die Schalker den 21. Spieltag. Vergangenes Wochenende hatte der FC die Chance auf Platz drei noch verpasst mit seiner Niederlage in Freiburg. Dabei träumen doch schon die ersten Kölner vom internationalen Wettbewerb. Vielleicht kommt man dem ja gegen die Schalker näher, denn gegen keinen anderen Bundesligisten holten die Kölner mehr Punkte und schossen mehr Tore. Aber Vorsicht: Gerade eben haben die Schalker beim FC Bayern einen Punkt entführt.

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