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Was für ein Frechdachs, dieser Ribéry!: Filou Franck zieht Schiri Bibis Schuhe auf

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 12.08.2017 berliner-kurier
Ribery Schnürsenkel © Sky Ribery Schnürsenkel

Nicht spektakulär, aber souverän und am Ende standesgemäß: Die Bayern  spazieren in Chemnitz mit 5:0 in die zweite Pokalrunde und dürften bereit sein für den Liga-Start am Freitag gegen Bayer Leverkusen.

Die Geschichte des Spiels liefert Franck Ribéry (34): Als er sich  in der 79. Minute den  Ball zum Freistoß zurecht legt, zieht der Franzosen-Filou  der gerade in die Bundesliga „beförderten“ Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (38) neckisch den Schnürsenkel auf und verwandelt den Freistoß zum 4:0.

Steinhaus zeigt Humor

Bei jedem männlichen Kollegen wäre das wohl (mindestens) eine Gelbe Karte. Steinhaus nimmt den Scherz mit Humor, macht Ribéry aber klar, dass er sich das bitte nicht noch mal erlaubt, denn sonst muss sie reagieren.

Ribery Steinhaus © Bongarts/Getty Images Ribery Steinhaus

Nach dem Abpfiff tätschelt Ribéry Bibi noch mal an der Schulter, und streichelt  sie neckisch am Kinn – auch das nimmt Steinhaus sportlich und schmunzelnd, beide geben sich einen fast männlichen Handschlag.

Was passiert beim nächsten mal?

Bahnt sich da eine kleine „Beziehung“ an – wir sind schon jetzt gespannt, wie es weitergeht, wenn Steinhaus auch in der Liga mal die Bayern pfeifen darf.

Spannend auch, wie die Schiedsrichter-Beobachter Ribérys laut Regelbuch fragwürdiges Verhalten werten werden – aber schön, dass es diese Geschichte gibt, denn sonst gäbe es über diese Partie nicht viel zu erzählen.

Eine Halbchance zu Beginn

Nur einmal dürfen die Zuschauer auf ein vielleicht ein bisschen spannendes Spiel hoffen: In der 4. Minute ist  Okan Aydin für den Drittligisten nach einem Konter links durch,  doch ihm fehlt der Mut aus dieser Halbchance eine ganze zu machen, sein Querpass verpufft.

Und so entwickelt sich  wie erwartet eine eher langweilige Ballbesitzpartie der Bayern. Lewandowski trifft per zweimal abgefälschtem Freistoß  etwas glücklich zur Führung, nach der Pause macht der FCB dann schnell klare Sache.

(ars)

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