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Assen: Chancen auf ein Formel-1-Rennen "bei 99,9 Prozent"

Formel1.de-Logo Formel1.de 12.04.2018 Norman Fischer & Erwin Jaeggi
Assen begnügt sich derzeit noch mit der MotoGP © Kawasaki Assen begnügt sich derzeit noch mit der MotoGP

In Assen gibt man sich sehr optimistisch, dass die Formel 1 schon bald auf dem TT Circuit Halt machen wird - Niederländischer Grand Prix schon 2020?

Der ehemalige Streckenchef Jos Vaessen schätzt die Chancen für eine Aufnahme von Assen in den Formel-1-Kalender auf 99,9 Prozent ein. Vaessen führt derzeit die neugegründete "Netherlands Grand Prix Foundation" an, die als Rennpromoter eines niederländischen Formel-1-Rennens agieren würde, und ist sich in einem Interview bei 'BNR Nieuwsradio' sicher, dass die Königsklasse bald auf dem niederländischen Kurs aufschlagen wird.

"Die Chance steht bei 99,9 Prozent, sonst würden wir nicht daran arbeiten", behauptet Vaessen und visiert für 2020 oder 2021 das erste Rennen an. FIA-Rennleiter Charlie Whiting hatte den Kurs bereits im Januar besucht, um die Lage in Assen einzuschätzen. Es gibt ein paar Dinge, die man am Kurs verändern müsste, doch das seien nur Kleinigkeiten - genauere Details will man in diesen Tagen erhalten.

Allerdings erhält Assen große Konkurrenz. Kopenhagen, New York, Vietnam oder Las Vegas gelten ebenfalls als mögliche Kandidaten für ein Formel-1-Rennen. "Die Formel 1 trägt 21 Rennen aus, von daher muss erst eines aus dem Kalender fallen, weil der Vertrag beendet wird oder das Rennen für FOM (Formula One Management; Anm. d. Red.) nicht mehr interessant ist. Und aus all den Kandidaten müssen sie Assen auswählen", so der Niederländer.

Doch Vaessen weiß um die Argumente, die für den TT Circuit sprechen. Zum einen wollen die Fahrer nicht nur auf Stadtkursen sondern auch auf richtigen Rennstrecken fahren, zum anderen sei die Niederlande derzeit ein heißer Markt. Derzeit sieht man viele Niederländer an den Rennstrecken dieser Welt, mit Heineken hat die Formel 1 zudem einen wichtigen Sponsor und da wäre natürlich noch der Hype um Max Verstappen.

"Wir müssen all diese Dinge kombinieren und ihnen sagen: Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die Niederlande im Formel-1-Kalender ist", so Vaessen, der sich schon ausrechnet, dass mit Deutschland (auslaufender Vertrag) und Frankreich (ungenügende Anlagen) zwei Wackelkandidaten ihren Platz räumen könnten. "Wir müssen daher sicherstellen, dass bei uns alles passt."

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