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Erneute Farce? Mercedes schließt Stallorder nicht aus

sport1.de-Logo sport1.de 06.10.2018 SPORT1
Mercedes schließt eine erneute Stallregie beim Großen Preis von Japan nicht aus © Getty Images Mercedes schließt eine erneute Stallregie beim Großen Preis von Japan nicht aus

Nächste Runde im Thema Stallorder bei Mercedes.

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Ungeachtet der Kritik von vor einer Woche will Mercedes Motorsport-Chef Toto Wolff vor dem Großen Preis von Japan ein erneutes Eingreifen in das Duell seiner beiden Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas nicht kategorisch ausschließen.

"Selbst der beste Plan kann danebengehen, sobald der Feind ins Spiel kommt. Wir müssen uns Raum für Entscheidungen lassen, die ein notwendiges Übel sind", kündigte der Österreicher im Vorfeld an das Rennen in Suzuka (Formel 1: Großer Preis von Japan, Sonntag ab 7.10 Uhr im LIVETICKER) an.

Wolff macht sich Entscheidung nicht leicht

Bereits vor Wochenfrist hatten die Silberpfeile für kontroverse Diskussionen gesorgt, nachdem Hamilton der Sieg beim Großen Preis von Russland mittels Stallregie zugeschustert worden war.

Doch anders als in Sotschi - als man ursprünglich angekündigt hatte, Bottas gewinnen zu lassen, sollte er in Führung liegen - will man nun eine klare Siegerlaubnis vermeiden. So könnte es erneut dazu kommen, dass der Finne als Schutzschild für WM-Leader Hamilton herhalten muss, sollte dieser unter Druck der Konkurrenz geraten.

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Einfach würde eine solche Entscheidung Wolff allerdings nicht fallen. "Ich bin hin- und hergerissen zwischen dem Racer und dem kaltblütigen, rationalen Typ", erklärte er.

Mercedes will kein Risiko eingehen

Unter allen Umständen will man bei Mercedes verhindern, dass es zu einer Situation wie 2007 kommt. Damals hatte Hamilton, noch in Diensten von McLaren, umgerechnet auf das heutige System 45 Punkte Vorsprung innerhalb von zwei Rennen verspielt und die sichergeglaubte Meisterschaft noch an Kimi Räikkönen verloren. (DATENCENTER: Der WM-Stand in der Fahrerwertung)

Daher möchte sich Wolff erst einmal "alle Optionen offenhalten und abwarten". Auch auf Kosten von Valtteri Bottas.

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