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Hülkenberg nur Zwölfter: "Armseliges" Auto krönt Pannenserie

Formel1.de-Logo Formel1.de 31.07.2018 Dominik Sharaf
Nico Hülkenberg: Jede Menge Pannen: Nico Hülkenberg hatte am Wochenende wenig zu lachen © LAT Jede Menge Pannen: Nico Hülkenberg hatte am Wochenende wenig zu lachen

Renault verpasste die Chance auf fette Punkte, weil das Auto aus unbekannten Gründen lahmte und taktisch gepfuscht wurde - Abstand zu den Top 3 gewachsen?

Nach dem Ungarn-Grand-Prix scheint die Renault-Werksmannschaft von den Top-3-Teams weiter entfernt als je zuvor zu sein. Carlos Sainz und Nico Hülkenberg ergatterten an einem Wochenende voller Pleiten, Pech und Pannen in Budapest die Plätze neun und zwölf - und ließen sich von den Konkurrenten aus dem Mittelfeld bügeln. "Das Auto war nicht schnell genug", hadert der Deutsche.

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Die Balance des R.S.18 beschreibt er als "armselig" und ärgert sich über eine vertane Chance gegen die letztlich schnelleren Toro Rossos, Haas' und McLarens: "Dabei dachten wir, dass uns der Kurs liegen würde." Auch die Strategie stimmte bei den Franzosen nicht: Hülkenbergs Einstoppstrategie wurde während der virtuellen Safety-Car-Phase in der zweiten Rennhälfte umgepolt. Er sollte auf frischen Ultrasoft eine Aufholjagd starten, steckte mit seinem lahmenden Auto aber im Verkehr fest.

Sainz erging es nicht besser: Er startete von Platz fünf als einer von wenigen Piloten auf dem härteren Soft-Reifen und vermisste Grip. Dann wurde der Spanier in der ersten Kurve rausgedrängt und durchgereicht. "Nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, war mein Tempo aber ordentlich", sagt Sainz, räumt jedoch ein, dass er sich nach seinem starken Qualifying mehr versprochen hatte.

Doch das Rennen war nur der jüngste Tiefpunkt eines völlig misslungenen Wochenendes: Renualts Probleme begannen einem Elektronikdefekt bei Hülkenberg im Freitagstraining, gefolgt von peinlichen Schnitzern: erst die falschen Reifen auf dem Auto und eine 10.000-Euro-Strafe auf Bewährung, dann zu wenig Sprit im Tank um sich für Q3 zu qualifizieren. Die große Regenchance perdu.

"Es ist frustrierend", sagt Hülkenberg über seinen Kampf um die Spitze im Mittelfeld, wenn Mercedes, Ferrari und Red Bull kaum mit dem Fernglas zu erkennen sind. "Hoffentlich ändert es sich in den kommenden Jahren und schon ein bisschen 2019, weil es enttäuschend ist, wenn man eine tolle Qualifikation und ein tolles Rennen hinlegt - und dann nur Fünfter, Sechster oder Siebter wird."

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