Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Kimi Räikkönen wittert Morgenluft: WM-Titel 2018 noch möglich

Formel1.de-Logo Formel1.de 05.07.2018 Dominik Sharaf
Kimi Räikkönen kann nach seinem zweiten Platz in Spielberg lächeln © Sutton Kimi Räikkönen kann nach seinem zweiten Platz in Spielberg lächeln

Dass es bei Ferrari (noch) keine Stallregie gibt, ist für den Finnen selbstverständlich - Er glaubt an seinen zweiten Titel nach elf Jahren und langer Durststrecke.

Das könnte Sie auch interessieren:

Nach Desaster - Mercedes kündigt Krisentreffen an

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist überzeugt, dass er den Formel-1-WM-Titel 2018 noch gewinnen könnte. Im Vorfeld des Großbritannien-Grand-Prix (Formel 1 2018 live im Ticker!) lässt der Finne durchblicken, dass ihn sein zweiter Platz in Spielberg Morgenluft hätte wittern lassen. "Es sieht sicherlich besser aus als noch vor einigen Rennen", sagt Räikkönen auf seine Chancen angesprochen.

Obwohl der 38-Jährige seit seinem Auftakterfolg mit Lotus im März 2013 auf einen Rennsieg wartet und seit seiner Rückkehr zu Ferrari nicht auf dem Podium ganz oben stand, ist er von der Spitze des Tableaus nicht weit entfernt. Als Dritten der Gesamtwertung trennen Räikkönen 45 Punkte von Teamkollege Sebastian Vettel und 44 Zähler von Lewis Hamilton (Mercedes) - keine zwei Siege.

Räikkönen erwähnt seine zwei Ausfälle (nach einer Boxenstopp-Panne in Bahrain und Turboschaden in Spanien) in der laufenden Saison. Er attestiert dem Team abgesehen davon aber "solide Arbeit". Dennoch dürfe Ferrari es nicht erwarten, dass die Konkurrenz solche Pannen hätte und deshalb Punkte liegen ließe: "Vor zehn Jahren war es viel wahrscheinlicher, dass es bei jedem Team und bei jedem Auto vorkommt." Mittlerweile handele es sich eher um die Ausnahme als die Regel.

Überrascht davon, dass er in Österreich nicht für Vettel hätte Platz machen müssen, sei er nicht gewesen. "Nein", sagt Räikkönen, "denn wir haben immer betont, dass es klare Regeln gäbe, an die wir uns halten." Offenbar spricht er davon, dass es zu einer Stallregie erst dann kommt, wenn ein Ferrari-Fahrer keine Chance auf den Titel mehr hat. "Noch ist die Zeit nicht gekommen", sagt er.

In Silverstone den nächsten Schritt in Richtung zweite Krone - elf Jahre nach der ersten - zu gehen, schließt Räikkönen nicht aus. "So schlecht waren wir im vergangenen Jahr nicht", findet er und erinnert daran, dass ihn 2017 nur ein Reifenproblem in der Schlussphase vom zweiten Platz trennte. "Was das Tempo anbetraf, waren wir (im Vergleich zu anderen Rennen; Anm. d. Red.) eher stärker."

Schneller informiert mit der neuen Microsoft Nachrichten App


| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Formel1.de

| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon