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Lewis Hamilton schwärmt: "Einige Erfahrungen im Auto waren magisch!"

Formel1.de-Logo Formel1.de 02.11.2018 Norman Fischer & Scott Mitchell
Lewis Hamilton krönte sich in Mexiko zum fünfmaligen Weltmeister © Sutton Lewis Hamilton krönte sich in Mexiko zum fünfmaligen Weltmeister

Lewis Hamilton schwärmt von der Verbindung zwischen ihm und seinem Auto, das er dorthin bringen könne, wohin es kein anderer bringen kann - Lob für Teamarbeit

Es war bislang die schwierigste Saison für Mercedes in der Turboära. Noch nie sind die Silberpfeile von einem Gegner so herausgefordert worden, wie in diesem Jahr von Ferrari. Doch obwohl die Scuderia über weite Strecken der Saison das vermeintlich bessere Auto gehabt haben soll, reichte es für Sebastian Vettel nicht zum Weltmeistertitel. Denn speziell im Sommer konnten Lewis Hamilton und Mercedes Rennen gewinnen, die sie vom Speed her eigentlich nicht hätten gewinnen dürfen.

"Selbst an Wochenenden, an denen wir nicht das Paket hatten und im Hintertreffen waren, hatten wir im Team den Glauben, dass wir trotzdem noch etwas Gutes schaffen können", sagt Hamilton. "Es hat einige besondere Runden, einige besondere Momente, gebraucht, und ich könnte diese Momente eigentlich die ganze Zeit noch einmal erleben", so der Brite. "Einige Erfahrungen im Auto waren wirklich magisch."

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Und obwohl Sebastian Vettel die WM im Sommer anführte, gab es für Hamilton nie Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit seines Teams: "Ich habe wirklich daran geglaubt, dass wir die Weltmeisterschaft gewinnen können", sagt er und lobt sein Team für die unermüdliche Arbeit, denn 2018 sei der härteste Kampf gewesen, den man als Team zu bestreiten hatte.

"Im Hintergrund wurde so viel Arbeit geleistet. Diese Jungs in der Garage waren an jedem einzelnen Wochenende makellos, egal ob Boxenstopps, Entscheidungen, Strategie und Set-up. Das war der Schlüssel", so Hamilton.

Und das habe ihm ermöglicht, seine Leistung auszureizen, wie er sagt: "Ich spüre, dass ich alles fahren kann, und ich spüre, dass ich das Auto dorthin bringen kann, wohin es kein anderer bringen kann", so der Brite. "Aber dafür muss man das Auto richtig hinbekommen. Das bedeutet, dass du mit dem Team arbeiten musst, um dabei zu helfen, das Großartige in ihnen freizusetzen, damit du auch das Großartige in dir selbst freisetzen kannst."

Dass Ferrari in der abgelaufenen Saison so stark war, hat Hamilton geliebt. Er fühlte sich in seine alte Kartzeit versetzt, wo er mit einem "Scheiß-Kart, das komplett verzogen war", zurechtkommen musste. "Mein Dad hat es geschafft, dass es toll aussieht, aber es war trotzdem nicht gut. Also musste ich immer von hinten starten und die Schwächen des Autos ausgleichen", erzählt er.

Ganz so schlimm war es für Hamilton in dieser Saison natürlich nicht, dennoch musste sich Mercedes ganz schön strecken, um Ferrari nicht entwischen zu lassen. Sorgen hatte Hamilton keine: "Ich habe immer gedacht, dass sie nie mehr als eine Armlänge weg sind", meint er und sagt, dass er die Extrazehntelsekunden gespürt hat, die das Team gefunden hat. "Ich wusste, dass der Tag kommen würde, wo ich das Bisschen brauchen würde, das den Unterschied zwischen Platz eins und zwei ausmacht."

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